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Fruchtfolge 2025 Afrikanische Schweinepest Hochwasser

Agrarhandel

China will Markt für deutsches Rindfleisch öffnen – Schweinefleisch muss warten

Nach über 20 Jahren will China die BSE-Importbeschränkungen für deutsches Rindfleisch fallen lassen. Auch für Äpfel soll der Markt geöffnet werden. Bei Schweinefleisch gehen die Verhandlungen weiter.

Lesezeit: 2 Minuten

Die China-Reise von Bundeskanzler Scholz und Landwirtschaftsminister Özdemir hat tatsächlich Ergebnisse für den deutschen Agrarsektor geliefert. Das Reich der Mitte will sich nach langer Pause wieder für Rindfleisch aus deutscher Produktion öffnen.

Özdemir und Minister Yu Jianhua von der Hauptzolladministration der Volksrepublik China unterzeichneten zwei gemeinsame Erklärungen zur Aufhebung von Handelsbeschränkungen infolge der Bovinen Spongiformen Enzephalopathie (BSE) sowie zum Export von Äpfeln aus Deutschland. Beim Export von deutschem Schweinefleisch aus Gebieten, die nicht von der afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen sind, gab es allerdings keinen Durchbruch. Özdemir will die Gespräche hierzu jedoch fortsetzen.

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Özdemir: Ein großer Erfolg

Dazu erklärt Bundesminister Cem Özdemir: „China ist auch im Agrarsektor ein wichtiger Handelspartner. Jetzt ist der Weg geebnet für Rindfleisch und Äpfel aus Deutschland. Es ist ein großer Erfolg, dass wir nach mehr als 20 Jahren die BSE-Handelsbeschränkungen endlich ausräumen konnten. Auch beim Export deutscher Äpfel nach China machen wir einen Quantensprung – hier gibt es erstmals gemeinsame Regeln für die Ausfuhr. Beim Export von Schweinefleisch werden wir die Gespräche fortsetzen. Die Regionalisierung bietet aus unserer Sicht eine gute und sichere Basis für den regelbasierten Handel unter Achtung internationaler Standards.“

Der Export von deutschem Schweinefleisch nach China ist seit Auftreten der Afrikanischen Schweinepest bei uns im Jahr 2020 nicht mehr möglich. In dem Jahr hatte die Bundesrepublik noch 319.448 t frisches, gekühltes bzw. gefrorenes Schweinefleisch nach China exportiert, hinzu kamen Schlachtnebenerzeugnisse, Schweinespeck und -fett. 2023 waren es lediglich 739 t.

DRV sieht großes Exportpotenzial

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) begrüßt den möglichen Wegfall langjähriger Handelsbarrieren in China. Laut DRV-Hauptgeschäftsführer Jörg Migende ist China aufgrund seiner Größe und wachsenden Kaufkraft ein äußert relevanter Exportmarkt. Er gibt zu bedenken, dass der Pro-Kopf-Verbrauch von Rindfleisch in China aktuell noch äußerst niedrig ist. Daher bestehe schon bei geringen Steigerungen hohes Potenzial für Exporte. Außerdem sei in China eine vollwertige Vermarktung des gesamten Tiers möglich. Unabhängig davon pocht Migende darauf, dass es auch eine Perspektive für Schweinefleisch-Exporte geben muss.

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