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topplus Ernte 2023

EU-Raps: Ernteprognose für 2023 kratzt am Rekord

Für die Rapspflanze ist die derzeitige Witterung günstig. Die EU-Kommission rechnet daher mit einem Anstieg der Erntemenge, zumal auch die Fläche ausgeweitet wurde.

Lesezeit: 2 Minuten

In Frankreich und Deutschland dürfte 2023 mehr Raps geerntet werden als im Vorjahr, gleiches gilt für Litauen und Ungarn. Das deutlichste Plus verzeichnet jedoch die Erzeugung in Rumänien.

Angesichts der milden Temperaturen sowie überdurchschnittlicher Niederschlagsmengen sind die Rapsbestände auf den deutschen Feldern bislang sehr gut entwickelt. So geht die EU-Kommission jüngsten Angaben zufolge von einer deutschen Rapsernte 2023 von 4,5 Mio. t aus. Das wären rund 232.000 t mehr als im Vorjahr. In Folge reichliche Niederschläge sind die Böden allerdings gebietsweise nicht befahrbar, was die Feldarbeiten verzögert.

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Frankreich bleibt die Nr. 1

Auch in Frankreich dürfte mit knapp 4,6 Mio. t mehr Raps von den Feldern geholt werden als noch im Jahr zuvor. Damit bleibt das Land vorerst auf Platz 1 der größten EU-Rapserzeuger.

Das deutlichste Plus verzeichnet indes Rumänien. So dürften hier nach Angaben der EU-Kommission im Jahr 2023 mit rund 1,6 Mio. t Raps gut 33 % mehr als im Dürrejahr 2022 zusammenkommen und damit so viel wie seit 6 Jahren nicht mehr.

Auch in Tschechien sowie Litauen und Ungarn wird eine größere Rapsernte in Aussicht gestellt. Demgegenüber dürfte in Polen, das auf Platz 3 der wichtigsten EU-Erzeuger rangiert, mit 3,4 Mio. t rund 8 % weniger Raps von den Feldern geholt werden als im Vorjahr. Auch Dänemark dürfte eine kleinere Ernte einfahren.

Kommission erwartet 20 Mio. t Raps

Der prognostizierte Rückgang der Rapserzeugung in Polen und Dänemark kann durch das voraussichtliche Plus in Frankreich, Deutschland und Rumänien mehr als ausgeglichen werden. So stellt die Kommission eine EU-Rapsernte von 20 Mio. t in Aussicht, was nicht nur 464.000 t mehr wären als noch 2022, sondern auch die zweitgrößte Erntemenge aller Zeiten. Einzig 2014 konnte mit 21,8 Mio. t noch mehr eingefahren werden. AMI

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