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Ernte 2023: EU senkt Ertragsaussichten weiter

Nicht nur Trockenheit und Hitze sorgen derzeit in Europa für Ertragsausfälle bei den Feldfrüchten. In einigen Regionen sorgt auch zu viel Regen für Einbußen, z.B. bei Sonnenblumen in Südosteuropa.

Lesezeit: 2 Minuten

In seiner monatlichen Ertragsprognose anhand der Witterungsdaten vom 1. Juni bis Mitte Juli 2023 reduzierte der EU-Prognosedienst MARS gegenüber dem Vormonat die Ertragsprognosen für nahezu alle Ackerfrüchte mit Ausnahme von Wintergerste, die stabil bei 59,1 dt/ha und damit 2 % über dem langjährigen Mittel liegt.

Die Einschätzungen der meisten Kulturen liegen auf oder leicht über dem langjährigen Mittel mit Ausnahme für Hartweizen (-3 %), Sonnenblumen (-5 %) und Sommergerste (-14 %). Die Prognose für Sonnenblumen wurde aufgrund der ungünstigen Vegetationsbedingungen in Rumänien, dem wichtigsten Sonnenblumenerzeugerland der EU am stärksten.

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Die erneut reduzierte Schätzung für Sommergerste ist vor allem auf erhebliche Abwärtskorrekturen für die Erträge in Dänemark, Schweden, Finnland und dem Baltikum zurückzuführen.

Im Süden zu trocken und zu warm

Der Hauptgrund für die reduzierten Erwartungen sind die zu trockenen Bedingungen, die in weiten Teilen West-, Mittel- und Nordeuropas sowie im Osten Rumäniens mehr als einen Monat lang herrschten. In mehreren dieser Regionen wurden die daraus resultierenden negativen Auswirkungen einer begrenzten Wasserversorgung der Kulturen durch deutlich wärmere Temperaturen als üblich und eine hohe Strahlung noch verstärkt.

In südlichen Teilen der Iberischen Halbinsel und in Norditalien kam es zu intensiven Hitzewellen, die bei blühenden Sommerkulturen das Risiko einer hitzebedingten Sterilität mit möglicherweise irreversiblen Auswirkungen auf die Erträge mit sich brachten.

Demgegenüber verzögerte ein Übermaß an Niederschlägen die Ernte und beeinträchtigte möglicherweise die Getreidequalität in den westlichen Teilen Bulgariens und Rumäniens, in Slowenien, Kroatien und Ungarn.

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