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Ernte 2024 Vereinfachungen für 2025 Pauschalierung

topplus Nervöse Märkte

Getreide und Raps weiter unter Druck – oder doch nicht?!

Auf dem Getreide- und Rapsmarkt herrscht große Unsicherheit. Physisch spricht vieles weiterhin für Preisdruck. Doch der Russlandkonflikt könnte alles ändern.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Weizenpreise kennen keine einheitliche Richtung. Die Unsicherheiten zum Abkommen zwischen Russland und der UN haben die Kurse an den Börsen Ende vergangener Woche gestützt. Davon profitierte auch der Kassamarkt. Zu Wochenbeginn geben die Kurse aber wieder nach. Der Markt bleibt sehr nervös. Auslöser für die festeren Kurse war der vermeintliche Angriff der Ukraine auf den Kreml mit einer Drohne. Aber auch die wieder heftigeren Angriffe Russlands auf die Ukraine lösen Bedenken über den weiteren Getreidehandel mit der Schwarzmeerregion aus. Zudem werden im Korridor immer weniger Schiffe abgefertigt.

Gleichzeitig rechnet die FAO (Welternährungsorganisation) 2023 mit einer weltweiten Ernte an Weizen von 785 Mio. t. Das bedeutet etwa 15 Mio. t weniger als 2022, aber die zweitgrößte Ernte überhaupt. Für die EU rechnet die Organisation mit einem Zuwachs auf 139,5 Mio. t. 2022 wurden knapp 134 Mio. t eingefahren. Die Trockenheit in Spanien und Portugal hat die Erwartungen zwar geschmälert. In vielen Ländern der EU waren die Bedingungen für die Feldbestände bis jetzt aber gut. Am Kassamarkt wird wenig Getreide gehandelt

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Rapsmarkt schwankt heftig

Die Rapspreise schwanken weiterhin sehr stark. Zeigten sich die Kurse zum Wochenende noch fester, verlor der August zu Beginn der Woche schon wieder fast 20 Euro. Mit der festeren Tendenz folgten die Preise den Vorgaben beim Weizen und reagieren damit auch auf die Unsicherheiten im Schwarzmeer. Aber auch eine festere Stimmung beim Rohöl und den Pflanzenölen gab den Kursen Auftrieb. Ebenso zeigten sich Sojaöl und Sojaschrot im grünen Bereich. Nun drücken aber wieder die umfangreichen Ausfuhren an Sojabohnen aus Brasilien auf die Kurse. Damit gleichen sie das schwache Angebot aus Argentinien aus und die Nachfrage nach Bohnen aus den USA lässt zu wünschen übrig. Am Kassamarkt hat Raps wenig Nachfrage. Die Mühlen sind gut versorgt. Es soll immer noch unverkaufte Ware in der Landwirtschaft liegen.

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