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topplus Deutsche Weizenernte

Größerer Futtergetreideanteil könnte Weizenverbrauch ankurbeln

Die deutsche Weizenernte 2023 ist kleiner und schlechter ausgefallen als im Vorjahr. Der größere Futterweizenanteil könnte den Verbrauch in der Saison 2023/24 aber steigen lassen, glaubt die AMI.

Lesezeit: 2 Minuten

Die deutsche Weizenernte 2023 ist nicht nur deutlich kleiner ausgefallen als erwartet, auch die Qualität ist unterdurchschnittlich. In Deutschland dürften dieses Jahr laut Statistischem Bundesamt 21,3 Mio. t Weichweizen gedroschen worden sein. Ein Jahr zuvor waren es mit 22,3 Mio. t noch rund 4 % mehr.

Allerdings stehen aus dem vorangegangenen Wirtschaftsjahr zusätzliche 3,8 Mio. t Anfangsbestände für eine ausreichende Marktversorgung zur Verfügung. Die Reserven zum Ende der laufenden Saison 2023/24 könnten sich aber verringern, und zwar aus folgenden Gründen:

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Verbrauch könnte zunehmen

Der Weizenverbrauch dürfte im Wirtschaftsjahr 2023/24 zunehmen, da mehr Weizen in Futterqualität zur Verfügung steht. Nach Einschätzung der AMI werden insgesamt rund 18,5 Mio. t verbraucht und so rund 1 % mehr als in der Saison 2022/23. Davon werden zur Inlandsverwendung über den Markt bei Mühlen und Mischfutterherstellern sowie für Saatgut und Energie 12,8 Mio. t avisiert, was 3 % weniger wären. Weitere 5,8 Mio. t dürfte der Eigenverbrauch der Landwirtschaft betragen und das Vorjahresergebnis damit um rund 11 % übertreffen.

Ausschlaggebend ist die höhere Verfügbarkeit an Weizen in Futterqualität. Allenfalls begrenzt wird der Einsatz in der Fütterung – unabhängig, ob diese direkt auf dem Hof oder in Form von Mischfutter bereitgestellt wird – durch die sinkenden Tierbestandszahlen in Deutschland. Angesichts des großen Angebotes an Futterweizen dürfte die Menge, die im Trog landet, steigen.

Schrumpfende Weizenexporte?

Die Weichweizenexporte inklusive der Erzeugnisse werden für Deutschland im Wirtschaftsjahr 2023/24 auf rund 8 Mio. t prognostiziert und verfehlen damit die 8,5 Mio. t des vorangegangenen Wirtschaftsjahres. Als Begründung für diese Schätzung führt die AMI die massive Konkurrenz preisgünstiger Weichweizenpartien am Weltmarkt an. Besonders günstige Partien aus der Ukraine und Russland werden eine harte Konkurrenz für die deutschen Exporteure sein. Der aktuell schwächere Euro könnte allerdings die deutschen Exporte begünstigen, weil er die Attraktivität deutscher Herkünfte für andere Währungsräume erhöht.

Dagegen könnten die deutschen Importe 5 Mio. t erreichen, was 0,2 Mio. t mehr wären als im vorangegangenen Wirtschaftsjahr. Dabei stehen insbesondere qualitativ hochwertige Partien im Fokus, die hierzulande in dieser Saison unzureichend verfügbar sind.

Auf Basis dieser Prognosen erwartet die AMI, dass sich bis zum Ende des Wirtschaftsjahres 2023/24 die deutschen Weichweizenbestände um 5 % auf 3,6 Mio. t reduzieren.

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