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Käse aus Europa auch 2024 weltweit gefragt

Überraschung zum Jahresbeginn: Käse und Pulver aus der EU sind in Drittländern stärker gefragt als zuvor. Eine Produktgruppe schwächelt dagegen beim internartionalen Absatz.

Lesezeit: 2 Minuten

Seit Anfang 2024 hat es bei den Exporten von Milchprodukten aus der EU-27 in Drittländer zu Verschiebungen. Käse und Fat Filled Milk Powder waren nach wie vor gefragt.

Im Januar 2024 zeigten die Exporte der EU-27 in Drittländer uneinheitliche Tendenzen. Die Ausfuhren der mengenmäßig bedeutendsten Exportprodukte, Käse und Fat Filled Milk Powder, zogen im Vergleich zum Vorjahresmonat an. Bei Käse belief sich das Plus gegenüber Januar 2023 auf knapp 7 %. Alle bedeutenden Abnehmerländer, darunter auch das Vereinigte Königreich, die USA und Japan, fragten mehr Ware aus der EU nach.

Fat Filled Milk Powder wurde im ersten Monat von 2024 um rund 11% umfangreicher exportiert als im Vorjahresmonat. Das Vereinigte Königreich, als größter Abnehmer von Fat Filled Milk Powder aus der Gemeinschaft, erhöhte seine Importe deutlich. Auch der Senegal fragte mehr nach, während Nigeria und Saudi-Arabien weniger importierten als im Januar 2023. Die Ausfuhren von Vollmilchpulver aus der EU-27 fielen zu Beginn des Jahres um 14 % umfangreicher aus als zwölf Monate zuvor. Hier war der belebtere Handel mit dem Oman, dem Vereinigten Königreich sowie mit China und Singapur treibende Kraft.

Deutlich reduzierter Bedarf aus China

Die EU-Ausfuhren von Babynahrung verfehlten das Vorjahresniveau im Januar um rund 27 %. Dies dürfte insbesondere die Folge des stark abgenommenen Bedarfs von China sein. Die Lieferungen europäischer Ware in das Reich der Mitte hat sich im Januar 2024 mehr als halbiert.

Auch die Exporte von Magermilch- und Molkenpulver gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Bei Magermilchpulver kam das Minus von 7 % ebenfalls zu einem Großteil durch den deutlich abgeschwächten Handel mit China zustande. Im Januar 2024 importierte China knapp 72 % weniger Magermilchpulver als zwölf Monate zuvor. Auch die um knapp 3 % geringeren Exporte von Molkenpulver kamen hauptsächlich durch eine geringere Nachfrage aus China zustande.

Unter anderem Babynahrung wurde hingegen in deutlich geringerem Umfang ausgeführt als zwölf Monate zuvor. Auch die EU-Exporte von Butter verzeichneten im Januar ein Minus von rund 5 %. Die USA importierten zwar mehr EU-Ware, das Vereinigte Königreich meldete jedoch einen deutlich geringeren Bedarf an.

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