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Fund des großen Phosphatvorkommens in Norwegen ändert die Marktlage

Nach dem riesigen Phosphatfund in Norwegen ist der Mangel an dem Mineraldünger bald Vergangenheit. Auf Jahre ist die Versorgung nun gesichert; eine Bewertung von Prof. Urs Peuker.

Lesezeit: 2 Minuten

Das riesige Phosphatvorkommen, das jetzt in Norwegen gefunden wurde, kann die Versorgung mit dem bislang kritischen Pflanzennährstoff vorerst sicherstellen. Diese Einschätzung hat jetzt Prof. Urs Peuker von der Technischen Universität Bergakademie Freiberg als Experte des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) abgegeben.

Der aktuelle Fund von 70 Mrd. t Phosphatgestein stehe einer weltweiten Phosphatproduktion von jährlich 140 Mio. t gegenüber. „Das klingt schon nach Gamechanger“, so Peuker.

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90 % des Phosphors als Dünger genutzt

Der VDI-Experte geht davon aus, dass das Vorkommen vor allem der Welternährung zugutekommen wird. Zwar werde Phosphor nicht nur in der Landwirtschaft gebraucht, sondern auch für Zukunftstechnologien wie die Produktion von Solarzellen und Batterien. Derzeit 90 % des Phosphors würden aber für Dünger verwendet. Und aktuell gebe es infolge des Ukraine-Kriegs einen Mangel an Mineraldünger.

Norge Mining will loslegen

Peuker wies darauf hin, dass der Fund die europäischen Phosphatreserven signifikant erhöhe. Zuvor war laut dem US-Geological Survey, einer dem US-Innenministerium unterstellten Behörde, in Europa einzig in Finnland ein größeres Vorkommen im Umfang von 1 Mrd. t Phosphatgestein bekannt. Dagegen entfielen fast 70 % der weltweiten Gesamtreserven in Höhe von 72 Mrd. t auf Marokko.

Das Bergbauunternehmen Norge Mining, das das norwegische Vorkommen gefunden hat, forderte den Ausbau der Phosphorverarbeitungskapazitäten in Europa. Diese müssten rasch wachsen, um den Bedarf an Düngemitteln sowie an Rohstoffen für die Batterie- und Solarzellenproduktion zu decken.

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