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Speisekartoffeln noch knapper als im Vorjahr

Ein stabiler Verbrauch und geringe Ausbeuten haben die eingelagerten Kartoffelvorräte in Deutschland Ende 2023 unter das Niveau des Vorjahres gedrückt. Dabei war die Erntemenge sogar etwas größer.

Lesezeit: 2 Minuten

Das statistische Bundesamt hat diese Woche die Ergebnisse zu den Erhebungen von Vorräten von Feldfrüchten veröffentlicht. Für Kartoffeln wird bestätigt, dass gegenüber dem Vorjahr einiges fehlt: Mit 3,69 Mio. t gab es am 31. Dezember vergangenen Jahres 330.000 t weniger als am 31. Dezember 2022.

Viel Ware erst gar nicht eingelagert

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Im Wirtschaftsjahr 2022/23 waren vor allem Speisekartoffeln anbau- und ertragsbedingt knapp. Das dürfte sich diese Saison bei fortgesetztem Anbautrend und erneut schwachen Erträgen in der Südhälfte durch viel übergebietlichen Versand und Exporte noch verschärft haben. Damals waren die Gesamtvorräte wohl vor allem deshalb so groß, weil mehr Verarbeitungskartoffeln im Lager zurückgehalten wurden und diese erst Anfang 2023 zum Einsatz kamen. Das dürfte jetzt anders sein. Schon im Herbst floss viel an Hersteller von Pommes frites oder Chips bzw. wurde gar nicht erst eingelagert, weil der Bedarf, nach dem die Ernte 2022 viel zu früh geräumt war, im Spätsommer riesig war. Außerdem zeigt die Außenhandelsstatistik, dass mehr nach Belgien geschickt wurde.

In NRW fehlen gegenüber dem Vorjahr 200.000 t – vor allem wohl Frittenkartoffeln. Mitte Januar 2024 machte sich das durch einen weiteren Preisanstieg deutlich bemerkbar. In Niedersachsen fehlen sogar 400.000 t, nicht weil weniger geerntet wurde, sondern die Erzeuger schon mehr vermarktet haben. Bayern überrascht etwas mit Jahresendbeständen wie 2022.

Gegenüber früher ist das Quantum aber auch nicht groß und in den vergangenen Monaten wurde die eigene Ware in Teilen geschont, indem massenhaft im Norden zugekauft wurde und weniger in den Export ging. In den Supermärkten sind zudem schon früh Lagerkartoffeln aus Frankreich aufgetaucht.

Ansonsten zeigt die Statistik, dass im Südwesten so gut wie nichts bei den Erzeugern gelagert. Es sollen dort noch 8 % der Ernte auf Verkauf warten, der sich wohl vor allem auf den Ab-Hof-Absatz konzentrieren dürfte. Im Norden und im Osten sind die Vorräte wegen guter Erträge oft noch etwas größer als im Vorjahr, so die amtliche Statistik.

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