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Studie: Bürokratische Hürden belasten Direktvermarkter

Eine neue Studie unter 1.100 bayerischen Direktvermarktern belegt deren hohe Belastung durch die Bürokratie. Bayern will eine Informationsplattform "Direktvermarktung und Recht" starten.

Lesezeit: 2 Minuten

Eine neue Studie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) unter rund 1.100 bayerischen Direktvermarktern belegt, dass die Mehrheit durch rechtliche Vorgaben und dem damit verbundenen hohen zeit- und kostenintensiven Erfüllungsaufwand stark belastet ist. Ein weiteres Problem ist die Antrags- und Meldungsflut.

60 % der Umfrageteilnehmer fühlen sich vor allem durch den hohen Erfüllungsaufwand rechtlicher Vorgaben belastet. Die Flut an Anträgen und Meldungen empfinden 50 % als erschwerend. Über die rechtlichen Vorgaben fühlen sich 22 % unzureichend bis gar nicht informiert. Die verschiedenen Kontrollen werden jedoch überwiegend als fair erlebt (39 %) und ziehen meist keine Beanstandungen nach sich (62 %).

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Bayern will Informationsplattform „Direktvermarktung und Recht“ einrichten

Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber will die von der Studie aufgezeigten Handlungsfelder aufgreifen. „Als ersten Schritt starten wir im kommenden Jahr eine neue Informationsplattform ‚Direktvermarktung und Recht‘ für Landwirtinnen und Landwirte“, so die Ministerin. „Uns ist wichtig, dass die juristischen Vorgaben dort allgemeinverständlich formuliert werden.“ Außerdem versuche man auf allen Ebenen landwirtschaftliche Unternehmen zu unterstützen. Ein Beispiel sei die Neuordnung der Fleischhygienegebühren, die darauf abziele, kleine regionale Schlachtbetriebe finanziell zu entlasten.

Fleisch und Eier am häufigsten in der Produktpaette

Die Teilnehmer der Online-Befragung bieten eine breite Produktpalette an. Sie vermarkten hauptsächlich tierische Produkte wie Fleisch- und Fleischerzeugnisse (39 %), Eier (35 %) sowie Milch und andere Milchprodukte (12 %). Auch Obst und Gemüse (28 %), Kartoffeln (26 %), Wein und Honig werden häufig direkt verkauft.

69 % der an der Studie teilnehmenden Landwirte und Landwirtinnen bieten ihre Erzeugnisse in Hofläden an, 42 % von ihnen kooperieren mit der regionalen Gastronomie und dem Ernährungshandwerk. 27 % bieten eine Selbstbedienung oder -ernte an. 22 % sind mit ihren Waren auf Märkten vertreten und 19 % setzen auf Onlinehandel.

Etwa die Hälfte aller bayerischer Direktvermarkter sind schon seit mehr als 20 Jahren aktiv dabei. In den letzten fünf Jahren sind 18 % neu eingestiegen.

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