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Weizenmarkt: Türkischer Importstopp lässt Kurse abstürzen

Die Türkei will ihre Weizenimporte bis Oktober aussetzen. Das sorgt an den Terminbörsen für deutliche Verluste bei den Weizenkursen. Es gibt aber auch kursstützende Signale.

Lesezeit: 2 Minuten

Eine aktuelle Analyse von Jan Peters, Peters Agrardaten GmbH:

Die Weizenpreise in Paris haben in den vergangenen Tagen deutlich nachgegeben. Zuletzt belastet die Bekanntmachung der türkischen Regierung die Kurse, ihre Weizenimporte bis Oktober auszusetzen. Damit sollen die eigenen Erzeuger vor günstigen Angeboten geschützt werden. Mit der geringeren Nachfrage geben auch die Kurse für russischen Weizen nach.

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Gute Ernte in Spanien?

Weiter sind es die guten Bestands- und Erntefortschritte in den USA, die auf die Kurse drücken. Auch aus Spanien ist von ersten guten Ergebnissen die Rede. Damit kann der Importbedarf sinken. In Russland haben Niederschläge ebenfalls zu einer möglichen besseren Situation der Bestände geführt. Final kann das aber nicht beurteilt werden. Es sollen allerdings laut Agrarministerium rund 800.000 ha Weizen neu ausgesät sein. In der Ukraine wird laut Landwirtschaftsminister weiterhin von einer Getreideernte in Höhe von 52,4 Mio. t ausgegangen. In Polen rechnet das dortige Landwirtschafsministerium mit einer ähnlichen Getreideernte wie im Vorjahr mit 35,8 Mio. t.

Französische Bestände schlechter als 2023

Die Weizenbestände in Frankreich werden zudem etwas besser bewertet. Auch wenn jetzt 62 % der Flächen mit gut bis sehr gut eingestuft sind, liegt dieser Wert aber deutlich unter dem Vorjahreswert von 88 %.

Am Kassamarkt wird jetzt verstärkt der Blick auf die neue Ernte und deren Qualitäten gerichtet. Im Markt wird davon ausgegangen, dass Bedarf wieder ab September entstehen könnte. 

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