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Lange Transportwege

Zweibrücker Schlachthof Färber Fleisch schließt wegen Fachkräftemangel

Ende August hatte der Schlachthof in Zweibrücken geschlossen - angeblich wegen Fachkräftemangel. Die Tierhalter im Saarland haben nun ein großes Problem.

Lesezeit: 2 Minuten

Am 31. August hat der Schlachthof Färber in Zweibrücken seinen Betrieb eingestellt. Die Firma, die insgesamt 26 Standorte hat, begründet das mit fehlenden Fachkräften.

Noch ist nicht klar, ob die Schließung dauerhaft sein wird, berichtet der Saarländische Rundfunk. Wenn die fünf offenen Stellen besetzt werden können, möchte der Betrieb nach eigenen Angaben wieder öffnen. Doch das sei nicht einfach, da man unbedingt ausgebildete Metzger brauche.

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Der Bauernverband vermutet aber auch einen anderen Grund. "Personalmangel ist allgegenwärtig. Ich sage aber auch mal: Vielleicht ist die Lust in Zweibrücken zu schlachten nicht mehr die größte, wenn man bedenkt, dass dort jeden Sonntag Demonstrationen vor der Tür stattfanden", sagt Alexander Welsch vom Bauernverband Saar.

Der Verband will in den nächsten Wochen intensive Gespräche mit dem Schlachthof Zweibrücken führen. Das Ziel: die baldige Wiedereröffnung.

Landwirte wollen aufgeben

Für viele Landwirte und Metzger im Saarland, die regionale Produkte anbieten, ist das ein großes Problem. Denn der Schlachthof in Zweibrücken war für sie einfacher zu erreichen, als etwa die beiden Schlachtereien im Nordsaarland, so der SR weiter.

Ein Landwirt schildert, dass die alternativen Transportwege nun zu weit seien, auch für den Metzger. Der müsse sich beispielsweise einen Kühlwagen kaufen oder das Fleisch per Spedition liefern lassen. Das sei alles mit enormen Kosten verbunden, die es vorher nicht gab.

Die ersten Landwirte aus dem Bliesgau sollen dem Bauernverband Saar bereits mitgeteilt haben, dass sie die Tierhaltung aufgeben werden. "Das ist für die Region schade, weil wir das, was hier vor Ort möglich wäre, nicht nutzen. Weil wir kompliziertere und längere Ketten aufbauen und weil sich noch niemand wirkliche Gedanken gemach hat, wer letzten Endes diese Grünlandaufwüchse und das Thema Landschaftspflege übernimmt, wenn die Tiere nicht mehr da sind", sagt Verbands-Hauptgeschäftsführer Alexander Welsch dem SR.

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