Bayern

Ökofranken: Nicht-Andiener sollen Ordnungsgeld zahlen

Der Vermarktungszusammenschluss für ökologisch-regionalen Landbau eG (Ökofranken) hat in den letzten Wochen Ordnungsstrafen gegen viele seiner Mitgliedsbetriebe angekündigt.

Die finanziell angeschlagene Vermarktungsgenossenschaft Ökofranken eG mit Sitz in Oberfranken, die für die letzten drei Jahre katastrophale Preise für Ökogetreide ausbezahlt hat, fordert von Betrieben, die keine Ware angeliefert haben, ein jährliches Ordnungsgeld von 1.500 € pro gezeichnete 10 ha landwirtschaftliche Fläche. Da sich das verhängte Ordnungsgeld auf die Jahre 2017 bis 2020 bezieht, soll sich die...


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Die Landwirte können von Bio nur profitieren, wenn die Entwicklung auch von der Nachfrage getrieben ist, meint Südplus-Redakteur Klaus Dorsch.

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