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LKÖ-Bericht: "Europa neu denken: Politik mit Weitsicht und Bodenhaftung"

Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) präsentierte Jahresbericht. Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, Versorgungssicherheit und praxisferne EU-Strategien werden von der LKÖ analysiert.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) hat ihren Jahresbericht 2023/24 veröffentlicht. Der Titel lautet „Europa neu denken: Politik mit Weitsicht und Bodenhaftung”. Der Bericht beschäftigt sich mit den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und wie praxisferne EU-Strategien entschärft werden können. Außerdem wie Österreichs Versorgungssicherheit mit Qualitätslebensmitteln, erneuerbaren Energien und Rohstoffen gestärkt werden können. "Auch der Start der neuen GAP-Periode war für uns als bäuerliche Interessenvertretung eine Herausforderung. Aber es hat sich gelohnt, denn jetzt gibt es in Österreich mehr Biodiversitätsflächen", sagt Josef Moosbrugger, Präsident der LK Österreich.

Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern

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Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern aus unsicheren Krisenregionen belaste das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem. "Deshalb setzen wir uns mit Nachdruck für den Ausbau erneuerbarer Energieträger ein. Die Land- und Forstwirtschaft kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Die Nutzung von Biomasse muss verstärkt und gezielt forciert werden“, betont Moosbrugger. Mit dem Sonderinvestitionsprogramm „Energieautarke Bauernhöfe“ sei ein wichtiger Schritt in Richtung Versorgungssicherheit gelungen. Denn wie fragil diese sein kann, hätten die Krisen in den vergangenen Jahren sowie der Krieg in der Ukraine gezeigt.L

"Dagegen kann am besten durch Stärkung unserer regionalen Qualitätsproduktion entgegenwirken. In diesem Zusammenhang ist es absolut unverständlich, dass die Europäische Union die Lehren aus den Krisen der letzten Jahre offenbar noch nicht gezogen hat und ideologisch motivierte, produktionsfeindliche Pläne im Rahmen des 'Green Deal' verfolgt. Dabei mögen die Ziele gut gemeint sein, die diskutierte Umsetzung bedeutet aber deutliche Erschwernisse für die Produktion, unverhältnismäßige Bürokratie und wenig Klimaschutz", erklärt Moosbrugger mit Hinweis auf die massiven Bauernproteste 2023 in vielen Ländern Europas.

LK Österreich-Generalsekretär Ferdinand Lembacher ergänzt: "Auch der Start der neuen GAP-Periode 2023 bis 2027 hat uns als bäuerliche Interessenvertretung in Beratung und Abwicklung enorm gefordert. Die Landwirtschaftskammern haben die Bäuerinnen und Bauern in den Regionen bei Veranstaltungen über insgesamt 98 Fördermaßnahmen informiert und Hilfestellung bei der Antragstellung angeboten. 2023 wurde auch das 70-Jahr-Vereins-Jubiläum der LKÖ begangen und die Weiterentwicklung bzw. Modernisierung der Bildungs- und Beratungsangebote vorangetrieben.

Der gesamte Jahresbericht der LK Österreich im Zeitraum 2023/24 ist unter https://www.lko.at/jahresbericht zu finden.

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