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Wegen hoher Produktionskosten

Moosbrugger und Hechenberger fordern Anhebung der Milchpreise

Heute appellieren LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger und LKÖ-Milchausschuss-Vorsitzender Josef Hechenberger an Österreichs Molkereien, die Milchauszahlungspreise dringend zu erhöhen.

Lesezeit: 2 Minuten

Heute appellieren LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger und LKÖ-Milchausschuss-Vorsitzender Josef Hechenberger in einer gemeinsamen Aussendung an die Molkereien, die Milchpreise zu erhöhen. Moosbrugger hatte dies schon einmal in den OÖ Nachrichten vom 8. April gefordert. Auch die Agrargemeinschaft Österreich (AGÖ) verlangt schon seit geraumer Zeit eine Milchpreiserhöhung von den Molkereien um mindestens 5 Ct/kg.

Moosbrugger wörtlich: "Faktum ist, dass die Milchpreise in keinem passenden Verhältnis mehr zu Aufwand und Produktionskosten stehen. Wir fordern die Molkereien daher dringend auf, die Erzeugerpreise auf ein kostengerechtes Niveau anzuheben. Unsere Bäuerinnen und Bauern brauchen endlich einen höheren Wertschöpfungsanteil am Regalpreis und ein Einkommen zum Auskommen."

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"So wie die Löhne in anderen Wirtschafts- und Arbeitsbereichen müssen endlich auch die Preise für unsere Milchbäuerinnen und -bauern an die herausfordernde Situation angepasst werden. Sie haben genauso mit steigenden Lebenshaltungs-, und zusätzlich auch mit höheren Kosten für alle Vorleistungen zu kämpfen. Die Schieflage kann kein Dauerzustand bleiben, die Waage muss vielmehr dringend wieder ins Lot gebracht werden", verlangt Moosbrugger.

Kostendruck bei Treibstoffen, Tiergesundheit und Produktionsstandards

"Österreich punktet mit einer enormen Vielfalt, Qualität und Frische im Milch- und Molkereiproduktebereich. All diese Vorzüge sind jedoch keine Selbstverständlichkeit. Das sollte auch von den nachgelagerten Bereichen der Milcherzeugung bzw. -verarbeitung und dem Handel wertgeschätzt und abgegolten werden", ergänzt der LKÖ-Milchausschuss-Vorsitzende Josef Hechenberger.

"Unsere heimische Lebensmittelproduktion bedeutet Umweltschutz, Landschaftspflege, Tierwohl und generell einen enormen Mehrwert für alle Österreicherinnen und Österreicher. Dieser Mehrwert muss wieder mehr wert sein", heben Moosbrugger und Hechenberger unisono hervor. "Wer zu rot-weiß-roten Lebensmitteln greift, wählt im selben Augenblick auch ein lebenswertes, nachhaltig bewirtschaftetes Österreich. Das müssen wir uns selbst genauso wie anderen verstärkt bewusstmachen", betonen die beiden Bauernvertreter.

Die AGÖ wird am kommenden Dienstag zum Thema Milchpreise und viele weitere wichtige landwirtschaftliche Themen mit Minister Totschnig diskutieren. Die Veranstalter rechnen mit etwa 1000 Besuchern:

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