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Angst vor Raubtieren: Tiroler Bauern holen Tiere vorzeitig ins Tal

Gerade 14 Tage dauerte die Almsaison bei einigen Bauern im Tiroler Außerfern. Aus Angst vor Angriffen durch Wolf oder Bär zogen sie die Reißleine und holten ihre Tiere nun wieder ins Tal zurück.

Lesezeit: 2 Minuten

Für einige Almbauern im Tiroler Außerfern ist die diesjährige Almsaison nach 14 Tagen schon wieder beendet. Rund 750 Tiere wurden von den Almweiden geholt, berichtet die Kronen Zeitung. Grund seien Wolf und Bär, die sich in dem Gebiet herumtreiben und schon 15 Schafe getötet haben. Die Aufregung, aber auch die Verunsicherung seien groß.

Fotos von Bärentatzen, die Jäger in der Region Reutte aufgenommen hatten, verbreiteten sich schnell im Netz. Ein Wildkamera hatte im April einen Bären in der Nähe von Stanzach eingefangen. Seitdem war die Verunsicherung in der Bevölkerung groß. Nach 15 Rissen holten die Bauern im Lechtal nun insgesamt 750 Tiere zurück ins Tal.Darunter 200 Schafe aus dem Tiroler Unterland bei Kufstein, wo man sie wegen der dortigen Wolfs- und Bärengefahr seit Jahren nicht mehr auftreibt.

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Wölfe nahe Siedlungsgebieten

Tirols Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger sprach schon vergangene Woche von einer getrübten Vorfreude auf die Almsaison. "Bereits über den Winter und wieder verstärkt in den letzten Wochen wurden Wolf, Bär und Goldschakal – sogar in Tallagen und in Siedlungsgebieten – gesichtet und richteten bereits erhebliche Schäden an", sagte Hechenberger. "Was das für die kommende Almsaison bedeutet, ist jedem, der die rosarote Schutzbrille abnimmt, klar." Inzwischen sei es nicht nur die Sorge um das Vieh, sondern auch die Angst um Kinder und Enkelkinder, die Bevölkerung umtreibt.

Land Tirol gibt Wolf zum Abschuss frei

Im Bundesland Tirol ist gerade vergangene Woche ein Wolf zum Abschuss freigegeben worden. Die Landesregierung des Bundeslandes erließ eine entsprechende Verordnung für ein Tier im Ötztal, das nun für 8 Wochen in 45 Jagdgebieten erlegt werden darf. Zwei Tage zuvor wurde eine Abschussverordnung für einen Wolf in Osttirol erlassen. Ob im Außerfern ähnliche Konsequenzen gezogen werden, bleibt abzuwarten.

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