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„Clarksons Farm“ stand kurz vorm Aus – Jetzt geht es weiter!

Jeremy Clarkson, der Boss, Besitzer und Hauptprotagonist der beliebten Serie „Clarksons Farm“ wollte aus wirtschaftlichen Gründen hinwerfen. Am 3. Mai kommt aber doch die dritte Staffel auf Amazon.

Lesezeit: 3 Minuten

„Clarksons Farm“, die Serie um die Abenteuer des britischen Moderators und top gear-Superstars Jeremy Clarkson hat in den vergangenen Jahren Millionen Menschen ganz nah an die realen Probleme und Sorgen, aber auch die guten Seiten der Landwirtschaft herangeführt. Ein Mega-Erfolg für Amazon Prime, aber auch für die britischen Bauern, die selten soviel positives Interesse ernten konnten, wie mit Hilfe von Clarkson und seinen sympathischen Mitarbeitern und Freunden, allen voran Junglandwirt Kaleb Cooper.

Viel ausprobiert, wenig hat funktioniert

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Dennoch hat Clarkson zwischenzeitlich ernsthaft mit der Idee gespielt, die Farm "Diddly Squat" in Oxfordshire im Südwesten des Landes zu verkaufen und aus dem Bauernleben auszusteigen. Und das hatte vor allem wirtschaftliche Gründe: In seiner Kolumne für die Sunday Times hatte er schon im vergangenen Herbst geschrieben: „Ich habe versucht, konventionell Landwirtschaft zu betreiben, und es hat nicht funktioniert. Ich habe versucht, zu diversifizieren, und das hat auch nicht wirklich funktioniert. Und ich habe es mit Schafen, Schweinen und Kühen versucht. Und das war auch ein bisschen katastrophal.“

Im ersten Jahr der Reihe hatte die „Diddly Squat Farm“ von Clarkson nach einer langen Dürrephase und zahlreichen Anlaufschwierigkeiten gerade einmal einen Überschuss von 144 Pfund (167 €) abgeworfen. Im zweiten Jahr sah es kaum besser aus, hinzu kamen Corona, Ärger mit der Kommunalverwaltung und weitere Probleme mit dem Wetter. An den Kipppunkt brachte ihn aber offenbar die Preisexplosion beim Dünger während der Energiepreiskrise. Mineraldünger war in der Zeit auch in England von 200 Pfund/t auf etwa 1.000 Pfund/t hochgeschossen.

„Also kam ich an einen Scheideweg und wusste nicht, in welche Richtung ich abbiegen sollte. Ich könnte die Farm verkaufen, aber ich habe sie gerne und das aus sehr guten Gründen“, so Clarkson in seiner Kolumne. Auch die Stilllegung der Farm und sie „Brombeersträuchern und Dachsen“ zu überlassen, war wohl eine angedachte Option.

Dritte Staffel ab dem 3. Mai

Zum Umdenken brachten ihn sein Kompagnon Kaleb und Agrarberater Charlie Ireland. Letztere hatte ihn eines Tages überrascht mit der Nachricht, dass er den Dünger für die nächsten neun Monate schon eingekauft habe. Zudem hätte Kaleb in dem Moment schon mit der Bestellung für die nächste Saison begonnen, das habe ihm die Entscheidung für die Farm leichtgemacht, so Clarkson.

Seitdem läuft „Diddly Squat Farm“ nach den Regeln der regenerativen Landwirtschaft, also mit weniger Input, etwas geringeren Erträgen, aber auch geringeren Kosten. Wie das genau abläuft, können die Fans von „Clarksons Farm“ ab dem 3. Mai sehen, wenn die dritte Staffel der Reihe auf Amazon prime anläuft. Nach Schafen und Rindern probiert es der Showstar diesmal mit Schweinen, Ziegen, Pilzen und Brennnesseln. Und eine vierte Staffel soll schon auf dem Weg sein.

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