Klimaschutz

Leonardo DiCaprio investiert in Fleischersatz-Start-ups

Künstlich erzeugtes Fleisch aus dem Labor, auch In-vitro-Fleisch genannt, ist laut Leonardo DiCaprio der wirksamste Weg gegen die Klimakrise und um die weltweite Nachfrage nach Rindfleisch zu stillen

Fleisch aus dem Labor ist für den Schauspieler Leonardo DiCaprio schon länger ein lohnendes Investment. Vor Jahren schon hatte er in das kalifornische Unternehmen Beyond Meat investiert, das pflanzliche Burger und Würstchen herstellt und weltweit auf dem Vormarsch ist.

Nun legt er sein Geld in zwei weiteren Start-ups an, die Fleisch im Labor produzieren. Er wolle auch als Berater für die Unternehmen arbeiten. Konkret kaufte der US-Schauspieler Anteile der israelischen Firma Aleph Farms und der niederländischen Firma Mosa Meat, die im Labor Rindfleisch aus Zellen von Kühen herstellen – ohne die Tiere dafür zu schlachten. Er sieht dies als einen der wirkungsvollsten Wege im Kampf gegen die Klimakrise.

Die Firmen böten die Möglichkeit, „die weltweite Nachfrage nach Rindfleisch zu stillen und gleichzeitig eines der drängendsten Probleme der momentanen industriellen Rindfleisch-Produktion zu beheben“, heißt es. Über die Höhe der Investition ist nichts bekannt.

Mosa Meat argumentiert, die globale Fleischindustrie habe einen enormen negativen Einfluss auf die Umwelt und es werde erwartet, dass der weltweite Fleischkonsum bis 2050 um 40-70% zunimmt. Mehr dazu hier in einer Pressemitteilung von Mosa Meat


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