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Wölfe zu nah: Waldkindergarten und -spielplatz geschlossen

Nach zahlreichen Wolfsichtungen rund um Bischhausen und Waldkappel in Hessen haben Kindergärten ihre Waldtage abgesagt. Das Land weist derweil ein neues Wolfsterritorium aus.

Lesezeit: 3 Minuten

Die zahlreichen Sichtungen von Wölfen sowie etliche Risse von Wild- und Nutztieren rund um Waldkappel und Bischhausen haben Konsequenzen für zwei Kindergärten. Bis auf Weiteres dürfen die Kinder nicht mehr den nahe Bischhausen im Wald gelegenen Bauwagen des Waldkindergartens besuchen. Auch auf Waldspaziergänge mit den Kindern soll erst mal verzichtet werden. Das berichtet die Werra Rundschau. Beide Kindergärten bleiben jetzt in ihren kommunalen Gebäuden in den Ortschaften.

Am 7. Februar gab es dazu schon ein Krisentreffen mit der Stadt, Eltern, den beiden Kitaleitungen und Fachkundigen, wo die „aktuelle Situation ausführlich erläutert und diskutiert“ wurde, so Waldkappels Bürgermeister Frank Koch laut der Zeitung.

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Der Besuch des Waldkindergartens sei für die Gesprächsbeteiligten momentan ein „nicht vertretbares Risiko“, teilt der Bürgermeister mit. Daher sei die Entscheidung, dass ein Waldkindergarten komplett schließt und ein weiterer auf Waldspaziergänge verzichtet, einvernehmlich gefallen.

Da im Sommer auch Krippenkinder mit in den Waldkindergarten kommen, sei das Thema Wolf im Ort permanent Gesprächsthema, berichtete eine Erzieherin der Werra Rundschau.

Hessen weist neues Wolfsterritorium aus

Derweil informiert das hessische Naturschutzministerium, dass sich ein kleines Rudel im nordhessischen Waldkappel (Werra-Meißner) niedergelassen hat. Experten hätten das Gebiet daher als neues Wolfsterritorium ausgewiesen.

Ein Rüde und eine Fehe würden nun rückwirkend für das Beobachtungsjahr 2021/2022 (Mai bis April) als Paar gezählt. Zusammen mit den Welpen würden sie für den Zeitraum 2022/2023 als Rudel gewertet. Nach der Auswertung von Kamerabildern vom Juli 2022 wissen die Experten, dass es insgesamt fünf Welpen gab. Dieses Rudel sei bislang nicht bei Rissen von Nutztieren aufgefallen.

Anders sieht das in Waldsolms im Lahn-Dill Kreis aus. Hier hatte im Januar ein Wolf fünf Schafe gerissen. Das wurde jetzt erst nach DNA-Analyse bestätigt, berichtet die Hessenschau. Damit ist der Fall der zweite bestätigte Wolfsübergriff auf Nutztiere in Hessen in diesem Jahr. Erst letzte Woche bestätigte das Ministerium, dass auch zwei Schafe bei Wehrheim (Hochtaunus) von einem Wolf gerissen wurden. Im Vorjahr dokumentieren die Experten elf von Wölfen verübte Angriffe auf Nutztiere, dabei wurden zwanzig getötet.

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Niedersachsen: Wolf auf A7 überfahren

Der NDR berichtet unterdessen von einem Unfall auf der A7 bei Seevetal (Landkreis Harburg). Dort ist am Samstag ein Wolf von einem Auto überfahren worden und gestorben. Der 56 Jahre alte Fahrer des Autos blieb unverletzt. Die Schadenshöhe war zunächst unklar, der Mann konnte laut Polizei mit seinem Fahrzeug jedoch weiterfahren. Der Wolf wurde einem Wolfsberater übergeben, der das Tier zur zuständigen Untersuchungsstelle brachte.

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