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topplus Start-up Klim

Hier ackern Start-ups in der Landwirtschaft: Climate Farming

Das Start-up „Klim“ setzt auf ein Label für klimaneutral erzeugte Lebensmittel und bietet Landwirten finanzielle Unterstützung für die Anwendung regenerativer Methoden an.

Lesezeit: 3 Minuten

Mit Methoden der regenerativen Landwirtschaft können Landwirte den Humusgehalt ihrer ­Böden erhöhen, CO2 binden und damit zum Klimaschutz beitragen. Zahlreiche Start-ups sehen darin Potenzial und setzen auf das Geschäft mit CO2. Das Berliner Unternehmen Klim etwa hat eine App entwickelt, mit der Landwirte regenerative Maßnahmen auf ihren Flächen dokumentieren können und dafür einen finan­ziellen Ausgleich erhalten. Das Geld dafür kommt über „klimaneutrale“ Labels auf Lebensmitteln im Handel, für die Konzerne bezahlen.

Die App im Praxiseinsatz

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Derzeit nutzen gut 2 000 landwirtschaftliche Betriebe die App. Einer davon ist die Agrargenossenschaft Trebbin in Brandenburg, die knapp 4 000 ha LN­ bewirtschaftet (davon 2.900 ha Ackerfläche und gut 1.000 ha Grünland). Mit dem Thema regenerative Landwirtschaft beschäftigt sich der Betrieb schon länger - hauptsächlich, um mit den schwierigen Rahmenbedingungen auf den sehr schwachen Sandböden des Betriebs zurechtzukommen und (auch finanzielle) Lösungen zu finden.

Betriebsleiterin Jana Gäbert zeigt sich von der Nutzung der App bisher überzeugt. „Der Einstieg in die regenerative Landwirtschaft mit Klim ist niederschwellig. Man kann sich mit relativ einfacher Technik klimasoziale Leistungen vergüten lassen.“ Derzeit lässt der Betrieb mehrjähriges Feldfutter, Zwischenfrüchte und Körnerleguminosen über die App laufen, will die Maßnahmen aber noch ausweiten. Gäbert schätzt besonders die simple Handhabung der App. Für sie ist Klim eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Förderangeboten und erspart viel Bürokratie.

Für jede Maßnahme erfasst sie den Schlag mit seiner Größe und Fruchtfolge und ordnet diesem die Maßnahme zu. Mit Fotos dokumentiert sie die erfolgten Maßnahmen auf dem Feld mehrmals in einer Saison (zur Aussaat, beim Einarbeiten usw.) mit mindestens einem Foto. Die Auszahlung erfolgt dann nach dem letzten Schritt.

Gäbert schätzt darüber hinaus den Austausch mit Klim.„Start-ups sind sehr agil und können sich schnell an die Bedürfnisse am Markt anpassen“, sagt die Landwirtin. Sie ist sich bewusst, dass sich am Markt die Qualität durchsetzen wird und natürlich nicht alle Start-ups überleben werden. Aber sie schätzt die Motivation von Start-ups, eine Lücke schließen zu wollen und nach einer Realisierbarkeit zu suchen. „Start-ups wie Klim überlegen: Was ist das Ziel? Wie kommen wir schnellstmöglich dorthin? Und wie schaffen wir eine Win-win-Situation für beide Seiten?“

In einzelnen Kurzbeiträgen stellen wir in den nächsten Tagen acht Technologien und Trends vor, die die Landwirtschaft von morgen beeinflussen könnten. Mehr dazu lesen Sie hier:

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