Start-ups

Wenn aus Reststoffen neue Geschäftsmodelle werden

Auf landwirtschaftlichen Betrieben findet nicht immer alles Verwendung. Dass Reste als Rohstoffe und Abfälle als Antrieb für neue Geschäftsmodelle genutzt werden können, zeigen diese Start-ups.

ISOLIERVERPACKUNG AUS STROH

Wenn es etwas gibt, das viele Landwirte auf ihren Betrieben produzieren, dann ist das Stroh. Dass Stroh isolierend ist und sich demnach als Verpackung für Lebensmittel-Produkte und den Online-Handel eignet, zeigt das Start-up "Landpack" aus dem bayrischen Alling. 2013 entwickelten Thomas und Patricia Eschenlohr die Isolierverpackung. Die Rohstoffe für die Landbox liefern Bauern aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Sie pressen und lagern das Stroh bis zur Nutzung. Dazu wird es mit Dampf und Hitze zu Quadraten geformt und mit einer kompostierbaren Folie überzogen. Das Gründerpaar stellt die Landbox auch aus Hanf her.

TRINKHÄLME AUS APFELTRESTER

"Superhalm" heißt der essbare Trinkhalm des Start-ups "wisefood", den die Gründer um Geschäftsführer Philipp Silbernagel 2016 während eines...


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