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Wie ein Start-up Lebensmittelverschwendung mit KI bekämpfen will

Das Start-up Sprk geht Lebensmittelverschwendung mit einer intelligenten Plattform auf den Grund. Das Team um den Gründer Alexander Piutti hat ein Ziel: mehr Umverteilen und auf Dauer gezielter produzieren.

Lesezeit: 2 Minuten

Wie gelangen überschüssige Kartoffeln am Ende der Saison noch als Lebensmittel auf dem Markt? Wer verwertet zu kleine Möhren und wohin mit zu reifem Obst? Das Start-up Sprk will diese Fragen mit einer intelligenten Plattform lösen.

SPRK will die Lebensmittelverschwendung vermindern. Worauf setzt Ihr Start-up dabei?

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Piutti: Wir bauen eine digitale, zunehmend KI-integrierte Plattform auf und nutzen diese, um anfallende Lebensmittelüberschüsse effizient, bedarfsgerecht und in Echtzeit umzuverteilen. Das ist besonders wichtig bei leicht verderblichen Produkten wie Obst und Gemüse. Unser Ziel ist es, auf dieser Plattform auch ein globales Netzwerk mit allen Partnern der Lebensmittellieferkette aufzubauen, von Landwirten über NGOs und dem Handel bis hin zum Endkonsumenten. Langfristig wollen wir dank dieses Ökosystems Lebensmittelüberschüsse von vornherein vermeiden. Die KI wird mit jeder neuen Umverteilung dazulernen und soll so zukünftig Muster erkennen und es ermöglichen, langfristig auch die Überproduktion zu reduzieren.

Wie viele Tonnen Lebensmittel bewahren Sie so gerade vor der Tonne?

Piutti: Derzeit verteilen wir alle acht Sekunden rund 1 kg an genießbaren, überschüssigen Lebensmitteln in unserem Partnernetzwerk um. Seit Gründung 2020 haben wir so insgesamt rund 4 000 t. Lebensmittel umverteilt.

Wie können Landwirte von Ihrer Plattform profitieren?

Piutti: Wir sehen uns selbst als die verlängerte Werkbank der Produzenten. Landwirte, die überschüssige Lebensmittel über SPRK monetarisieren möchten, setzten sich dazu mit uns direkt in Kontakt. Wir verfügen für die Umverteilung über diverse Distributionskanäle und haben Abnahmepartner in Bereichen wie der Systemgastronomie (Kantinen, Catering), in Produktionsbetrieben und NGOs. Über Partnerunternehmen erreichen wir auch Endkonsumenten in Berlin.

So kann es beispielsweise sein, dass ein Überschuss an frischen Äpfeln sowohl zu Kreislaufprodukten wie Obstsalat verarbeitet, zum Teil aber auch an Unternehmen, NGOs oder an Endkonsumenten verteilt wird. Dieses Prinzip ist auf viele Waren anwendbar.

Welche Produkte aus der Landwirtschaft lassen sich derzeit gut umverteilen?

Piutti: Derzeit verteilen wir größere Mengen an Kartoffel- und Möhrenüberschüssen um und verkaufen diese im Auftrag der lokalen Agrarerzeuger. Diese Lebensmittel sind häufig aufgrund der Witterungsbedingungen entweder zu klein oder zu groß für den Handel. Zudem gibt es aktuell einen Saisonwechsel, welcher die deutsche Obstbranche beeinflusst: Das merken wir wiederum an den bestens genießbaren Obst-Überschüssen, die uns gemeldet werden und die wir an unsere Abnahmepartner vermarkten.

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