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Rabobank-Marktanalyse

China bleibt auf Milchimporte angewiesen

Trotz aktuell schwächelnder Nachfrage ist die Rabobank überzeugt, dass Chinas langfristig mehr Milchprodukte aus dem Ausland importiert - und damit den globalen Milchmarkt beeinflusst.

Lesezeit: 2 Minuten

Als weltweit größter Importeur spielt China eine entscheidende Rolle auf den globalen Milchmärkten. 2023 lag das Importdefizit bei 11,9 Mio. t Flüssigmilchäquivalent (LME), so schätzen Marktanalysten der niederländischen Rabobank.

Chinesische Milcherzeugung ist deutlich gestiegen...

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Aktuell schwächelt die Nachfrage. Die Gründe laut der Marktexperten: ein rasches Wachstum der inländischen Milchproduktion (von 30,4 Mio. t im Jahr 2017 auf 39,3 Mio. t im Jahr 2022), überschüssige Lagerbestände infolge des Rekordimportvolumens im Jahr 2021 und ein schwächeres Wachstum der Verbrauchernachfrage.

Der chinesische Milchsektor wird sich weiter verbessern hinsichtlich Produktivität und der Kosteneffizienz. Die Rabobank prognostiziert, dass das Milchangebot von etwa 41,5 Mio. t im Jahr 2023 auf 47,4 Mio. t LME im Jahr 2032 ansteigen könnte. Bezogen auf das Volumen wird eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 1,5 % erwartet.

... aber der Verbrauch und Importbedarf steigen ebenfalls

Gleichzeitig wird erwartet, dass mittel- bis langfristig der Pro-Kopf-Verbrauch konstant steigt. Rabobank prognostiziert ein durchschnittliches jährliches Nachfragewachstum von 2,4 % zwischen 2023 und 2032. Der Milchverbrauch soll in dem Zeitraum auf 62,2 Mio. t LME steigen. Im Jahr 2032 werden die Importe voraussichtlich 15 Mio. t LME betragen. Deshalb wird laut Marktanalysten der Rabobank China weiterhin eine bedeutende Rolle in der globalen Milchwirtschaft spielen.

Verschiedene Faktoren könnten allerdings noch beeinflussen, wie groß der Importbedarf Chinas sein wird. Auf der einen Seite wird das inländische Angebot beeinflusst von den Produktionskosten, der Verfügbarkeit von Land, Wasser, Färsen und Kapital sowie der zukünftigen Regierungspolitik. Auf der Nachfrageseite bestehen Abwärtsrisiken durch schwächere Einkommenszuwächse, ein langsames Wirtschaftswachstum und eine schleppende Verbrauchernachfrage. Abhängig von diesen Aspekten könnte das jährliche Importdefizit Chinas 2032 zwischen 8 Mio. und 19,2 Mio. t liegen.

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