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CO2-Fußabdruck

Niedersachsen: 3.000 Milchbauern erfassen ihre Klimabilanzen

Auf der „Klimaplattform Milch“ erfassen 40 % der niedersächsischen Milcherzeuger ihre Klimabilanzen. Molkereien nutzen die Daten zur Zertifizierung ihrer Produkte im Handel.

Lesezeit: 2 Minuten

Etwa 40 % der knapp 8.000 niedersächsischen Milcherzeuger erfassen die Klimadaten bzw. den CO2-Fußabdruck ihrer Betriebe auf der „Klimaplattform Milch“. Die war im Auftrag der Fokus Milch GmbH entwickelt worden und ist seit etwa einem Jahr verfügbar. Milcherzeuger können damit untereinander ihren CO2-Fußabdruck vergleichen, Einsparpotentiale erfassen und einen Beitrag zur Reduktion der Emissionen leisten, berichtet die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN).

Zudem verschaffe die Plattformen den Molkereien die Möglichkeit, die CO2-Bilanz für ihre Milch und Milcherzeugnisse gegenüber dem Handel und der Lebensmittelindustrie auszuweisen. Teilnehmende Molkereien sind Ammerland, DMK, Elsdorfer, frischli, Rücker, Uelzena und Zum Dorfkrug.

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Molkereien und Landwirtschaftskammer ziehen Bilanz nach einem Jahr

Das online-basierte Fragetool greift auf das von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen entwickelte Rechentool TEKLa (Treibhausgas-Emissions-Kalkulator-Landwirtschaft) zurück und basiert auf dem Berechnungsstandard für einzelbetriebliche Klimabilanzen (BEK).

Damit können Milcherzeuger ihre betriebliche Klimabilanz erstellen. „So können wir Landwirte uns mit unseren Kollegen im Blick auf den CO2-Fußabdruck vergleichen und gemeinsam an der Senkung unserer Emissionen arbeiten“, sagt der Vorstand der Fokus Milch GmbH, Jan Heusmann.

Internationale Vergleichbarkeit ist das Ziel

Zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens lassen sich immer mehr niedersächsische Molkereien ihre Klimaziele über die Science Based Targets Initiative (SBTi) validieren. Die Erfassung der Klimadaten ihrer Milchbauern unterstützt sie dabei, die CO2-Bilanz für ihre Milch und Milcherzeugnisse umfassend auszuweisen.

„Um auch im internationalen Vergleich Stand zu halten“, so Jan Heusmann, „wird die Systematik zur Klimabilanzierung in der Kooperation von Molkereiwirtschaft und Landwirtschaftskammer Niedersachsen weiterentwickelt und geht damit zeitnah in die nächste Stufe.“

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