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November-Milchpreise: Der Aufwärtstrend ebbt ab

Nachdem die Milchpreise monatelang stiegen, senken erste Molkereien das Milchgeld. Keine Kürzungen gab es im Süden. Vielmehr steuert da eine Molkerei auf die 70 ct-Marke zu.

Lesezeit: 3 Minuten

Der stetige Aufwärtstrend der vergangenen Monate scheint gebrochen. Viele Milchverarbeiter halten den Preis aus dem Vormonat oder kürzen sogar das Milchgeld. Im Süden erhöht Goldmilch den Auszahlungspreis allerdings zum zweiten Mal in Folge um satte 4 ct/kg und bildet mit einem Grundpreis von 68,46 ct/kg aktuell die Spitze der top-Auszahler. Das zeigt der aktuelle Meldestand im top agrar-Milchpreisbarometer.

Im Norden kürzen einige Molkereien das Milchgeld

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Die Breitenburger Milchzentrale (60 ct/kg), Cremilk (62 ct/kg) und die Elsdorfer Meierei und Feinkost (58 ct/kg) haben im November ihr Milchgeld um jeweils 1 ct/kg gekürzt. Die Molkerei Ammerland reduzierte das Milchgeld im November um 0,5 ct/kg und zahlte 63 ct/kg aus. Unter anderem Rücker (Aurich) (60 ct/kg), die Meierei Barmstedt (61 ct/kg), die Meiereigenossenschaft Viöl (61 ct/kg) und das Deutsche Milchkontor (59,20 ct/kg) hielten den Milchauszahlungspreis aus dem Vormonat. Die Milcherfassung Uelzena erhöhte um 3 ct/kg auf 63 ct/kg Milch. Die Kooperative Milchverwertung Emlichheim zog ebenfalls den Preis an: Die Lieferanten erhielten 58,65 ct/kg und damit 1 ct/kg mehr als im Vormonat.

Wenig Bewegung im Osten

Im Osten erhöhte Vogtlandmilch um 0,5 ct/kg und zahlte 58 ct/kg aus. Rücker’s Ostsee-Molkerei Wismar und Sachsenmilch (Müller) hielten die Preise mit 58 ct/kg bzw. 57,20 ct/kg konstant.

Im Süden ist nach aktuellem Meldestand der Spitzenreiter der November-Auszahler ansässig: Goldmilch erhöhte den Auszahlungspreis zum zweiten Mal in Folge um 4 ct/kg. Damit erhielten die Milcherzeuger und Milcherzeugerinnen im November einen Grundpreis von 68,46 ct/kg. Das Schlusslicht des Südens bilden dagegen die Milchwerke Berchtesgadener Land. Die Genossenschaft hielt den Oktober-Preis und zahlte 53,40 ct/kg. Die Milchwerke Schwaben (58,46 ct/kg) und Oberfranken West (59,01 ct/kg) blieben ebenfalls bei den Auszahlungspreisen des Vormonats genauso wie die Milchverwertung Ostallgäu (59 ct/kg). Milchpreisrückgänge gab es im Süden nach aktuellen Meldestand keine.

Stabilität im Westen

In Westdeutschland erhöhte die Privatmolkerei Naarmann um 0,5 ct/kg auf 59 ct/kg Milch. Die Lieferanten und Lieferantinnen der Wiesehoff Sahnemolkerei erhielten ebenfalls mehr Milchgeld: Sie bekamen 59,25 ct/kg statt wie im Oktober 58,50 ct/kg. FrieslandCampina (58,45 ct/kg) und Moers Frischeprodukte (58 ct/kg) hielten die Preise aus dem Vormonat. Schlusslicht der gesamten Milchpreistabelle ist die Molkerei Arla. Mit 52,98 ct/kg zahlt die europäische Genossenschaft bundesweit den niedrigsten Grundpreis aus, erhöhte den Preis im Vergleich zu Oktober aber um 1,4 ct/kg.

Zuschläge im Online-Milchpreisbarometer

Alle Milchpreise sind Grundpreise bei 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß, ohne Mehrwertsteuer und ohne Zu- und Abschläge (z.B. S-Klasse). Die jeweiligen Zuschläge finden Sie mit einem Klick auf den Namen der Molkerei im top agrar-Milchpreisbarometer. Das Milchpreisbarometer im Heft bildet eine Auswahl an Molkereien ab. Die Preise sind dort mit Zu- und Abschlägen dargestellt.

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