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topplus Analyse am Milchmarkt

Weltmilchmarkt: Wie entwickeln sich Menge und Preis?

Die weltweite Milchproduktion ist 2023 voraussichtlich gestiegen - besonders in asiatischen Ländern. Die FAO gibt Prognosen für 2024, die dennoch auf positive Milchpreise hoffen lassen.

Lesezeit: 2 Minuten

Beim Rückblick auf den Milchmarkt beläuft sich die weltweite Milchproduktion voraussichtlich auf 950 Mio. t im Jahr 2023. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 1,3 %. Das berichten ZMB und FAO.

FAO steht als Abkürzung für "Food and Agriculture Organization of the United Nations". Übersetzt ist es die "agrarwirtschaftliche Organisation der Vereinten Nationen. Die FAO analysiert über die Börsen die Preisentwicklung von landwirtschaftlichen Produkten auf dem Weltmarkt. Zusätzlich weist sie Preistendenzen in der Gegenüberstellung zu den Vorjahren aus.

Hauptsächlich hat das Wachstum in Asien (+2,3 % bzw. 431 Mio. t) den Anstieg angetrieben - insbesondere in Indien und China. Zu den fünf führenden Produzenten gehören Indien, China, Pakistan, die Türkei, Usbekistan und Kasachstan, wobei allein auf Indien 232. Mio. t Milch entfallen.

Andere Teile der Welt verzeichnen ein moderates Wachstum und Afrika möglicherweise ein Rückgang. Für Europa erwartet die FAO ein leichtes Wachstum um 0,5 % auf 234 Mio. t Milch. Russland strebe ein Wachstum von rund 3 % an, gestützt durch weitreichende staatliche Subventionen für Rinderbestände.

Fällt die Preisentwicklung für 2024 positiv aus?

Seit Oktober zeigt der Dairy Price Index, den die FAO berechnet, wieder einen positiven Trend: Die internationalen Preise sind infolge der gestiegenen Nachfrage von Käufern aus Nordostasien, zunehmender Verknappung in Exportländern und anziehender Binnennachfrage vor den Feiertagen am Jahresende 2023 wieder gestiegen. Hinzu kamen schwächere Milchanlieferungen in Westeuropa und die Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro im November, was ebenfalls zu höheren Milchpreisen beitrug.

Noch bis September 2023 zeigte dieser Index einen Abwärtstrend an. Die Nachfrage nach Molkereiprodukten auf den Weltmärkten war verhalten und insbesondere China hat erheblich weniger Vollmilchpulver nachgefragt: Der Bedarf dort wurde zunehmend aus inländischen Quellen gedeckt, während auch der Foodservice unter der hohen Inflation litt. Wirtschaftliche Abschwünge in anderen Teilen Asiens, zusammen mit steigender Inflation und Währungsabwertungen, reduzierten die Kaufkraft der Verbraucher und die Nachfrage nach Importen.

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