Einloggen / Registrieren

Startseite

Schlagzeilen
Newsletter
Messen & Termine
Themen
Wir für Euch
Heftarchiv
Sonstiges

Bürokratieabbau DLG-Feldtage 2024 Maisaussaat Erster Schnitt 2024

topplus Afrikanische Schweinepest

ASP: Erster Fund bei Wildschwein im Stadtgebiet Cottbus

Im Stadtgebiet von Cottbus ist das ASP-Virus bei einem verendeten Wildschwein nachgewiesen worden. Das Brandenburger Verbraucherschutzministerium warnt vor einer weiteren Ausbreitung nach Norden.

Lesezeit: 2 Minuten

Bei einem frisch verendeten männlichen Überläufer auf dem Stadtgebiet der Kreisfreien Stadt Cottbus (Brandenburg), südlich von Gallinchen, ist das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Der Fundort liegt südlich der A15 innerhalb des bereits bestehenden Kerngebietes 6. Insofern ergibt sich keine neue Seuchenlage. Um das Außmaß des Seuchengeschehens zu ermitteln, hat das zuständige Veterinäramt des Landkreises Spree-Neiße/Stadt Cottbus sofort eine flächenhafte und intensive Fallwildsuche unter Einsatz von Suchhunden eingeleitet.

Wie die Leiterin des ASP-Krisenstabes, Verbraucherschutzstaatssekretärin Dr. Antje Töpfer berichtet, erlebe man seit Wochen ein intensives Seuchengeschehen im Landkreis Spree-Neiße, der gleichzeitig gegen einen Seuchendruck aus dem Süden und aus dem Osten ankämpfen muss.

Das Wichtigste zum Thema Schwein mittwochs per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß der AGBs und den Datenschutzhinweisen zu.

Ausbreitung gen Norden verhindern

„Durch die Fallwildfunde der letzten Tage zeichnete sich eine Ausdehnung des Seuchengeschehens in Richtung Cottbus ab“, so Dr. Töpfer. Mit dem aktuellen Fall ergebe sich zwar keine neue Lage, da sich der Fund innerhalb des bereits bestehenden Kerngebietes befindet, das entsprechend durch Zäunungsmaßnahmen eingegrenzt wurde. Dennoch sei die Situation ernst, da eine weitere Ausbreitung Richtung Norden unbedingt verhindert werden müsse, so die Leiterin des ASP-Krisenstabs weiter.

150 € pro erlegtem Wildschwein

„Neben der Errichtung von Zäunen ist die vollständige Entnahme des Schwarzwilds aus der gebildeten Weißen Zone zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung der Seuche wesentlich. Dafür sind wir auf die Mithilfe der Jäger angewiesen“, betonte Töpfer. Für jedes erlegte Wildschwein zahlt das Land Brandenburg innerhalb ausgewiesener ASP-Restriktionsgebiete eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 150 €.

Mehr zu dem Thema

Wie zufrieden sind Sie mit topagrar.com?

Was können wir noch verbessern?

Weitere Informationen zur Verarbeitung Ihrer Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

Wir arbeiten stetig daran, Ihre Erfahrung mit topagrar.com zu verbessern. Dazu ist Ihre Meinung für uns unverzichtbar.