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China will unabhängiger von Sojaimporten werden

Chinas Landwirtschaftsministerium hat einen dreijährigen Aktionsplan zur Verringerung von Sojaschrot in Futtermitteln veröffentlicht.

Lesezeit: 2 Minuten

Mit dem Aktionsplan soll vor allem die Importabhängigkeit von dieser Eiweißpflanze gesenkt werden. Zielvorgabe des kürzlich in Peking veröffentlichten Plans ist, den Anteil von Sojamehl im Tierfutter von 14,5 % im vergangenen Jahr auf weniger als 13,0 % bis 2025 zu senken. Das Ministerium forderte alle Provinzen, autonomen Regionen, Gemeinden und die Futtermittelindustrie dazu auf, praktische Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Ziel zu erreichen.

Ältere Leitlinien überarbeitet

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Neu ist das Bestreben der Pekinger Regierung zur Begrenzung des Sojas im Futter aufgrund der mangelnden Eigenversorgung nicht. Bereits zuvor hatte es Pläne und Leitlinien dafür gegeben. Bisher lag die Zielvorgabe bei 13,5 %, die nun gesenkt wurde.

Sojaanteil bereits 3,3 %-Punkte reduziert

Der stellvertretende Direktor der Tierhaltungsabteilung im Ministerium, Xin Guochang, verwies auf die bereits erzielten Erfolge bei der Substitutionspolitik. So sei es gelungen, den Anteil des Sojaschrots im Tierfutter innerhalb von fünf Jahren von 17,8 % auf 14,5 % zu verringern. Dies müsse so weitergehen, denn die eigene Versorgung sei nicht ausreichend und die Risiken beim Import nähmen zu.

Viele Ansätze zur Soja-Reduzierung

Die Sojasubstitution im Futter soll laut Ministerium unter anderem durch eine bessere finanzielle und technische Unterstützung erreicht werden. So soll die Futtereffizienz der Tiere durch neue Züchtungen und Rationsgestaltung verbessert sowie der Anbau anderer Proteinfuttermittel vorangetrieben werden. So kann beispielsweise durch die Zugabe industriell synthetisierter Aminosäuren die Eiweißmenge im Futter verringert werden. Auch sollen in Pilotprojekten mikrobielle Proteine für Futtermittel zugelassen werden, damit auch Lebensmittelreste oder sogar Tierkadaver für die Futtermittelherstellung genutzt werden können.

Ambitionierte Ziele

Die Rabobank schätzte im Januar, dass der Sojaanteil im Futter bis 2030 auf 12 % sinken könnte, wodurch Chinas Sojabohneneinfuhren auf 84 Mio t abnehmen würden. In diesem Jahr wird mit Einfuhren von etwa 95 Mio t gerechnet. Der Analyst Liu Bing von Donghai Futures geht sogar davon aus, dass bei Verwirklichung des neuen Plans die Einfuhren bis 2025 auf 82 Mio t abnehmen könnten, wenn die Futtermittelhersteller mehr Raps, Sonnenblumenkerne und synthetisches Eiweiß als Sojamehlersatz verwenden würden.

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