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Genetik: Welche Eber sind gefragt?

1,36 Mio. Tuben Sperma verkaufte die Schweinebesamungsstation Weser-Ems 2022 – gut 10 % weniger als im Vorjahr. Jetzt hat sich der Absatz wieder stabilisiert, jedoch mit neuen Ebertrends.

Lesezeit: 2 Minuten

Ein Plus von 8 % bei den Spermaverkäufen verzeichnete die Schweinebesamungsstation Weser-Ems Ende November – verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Diese Zahlen präsentierte Geschäftsführer Christoph Möhlenhaskamp kürzlich auf der SWE-Mitgliederversammlung in Cloppenburg.

Mehr Sperma für den Export

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Immer wichtiger für die Station wird der internationale Markt. Zuletzt lag die Exportquote bei 7,8 % des Gesamtverkaufs. Damit macht der Auslandsabsatz etwa die Hälfte des aktuellen Zuwachses aus.

Kein Wunder, denn die Sauenbestände gehen zurück. In ganz Niedersachsen hielten Landwirte laut Viehzählung im Mai 2023 noch etwa 368 700 Zuchtsauen. In der Region Weser-Ems waren es 283 000 Sauen.

SWE und GFS

Die SWE hat reagiert und ihren Bestand etwas reduziert. Dafür arbeitet sie seit diesem Sommer mit der Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung (GFS) aus Ascheberg zusammen. Die beiden Besamungsstationen wollen zwar nicht fusionieren, erhoffen sich aber Synergieeffekte.

Kunden sollen von einer besseren Auswahl und Remontierung profitieren – vor allem bei den wenigen Vorstufenebern. Durch logistische Vorteile konnte die SWE außerdem Neukunden im Osten Deutschlands gewinnen.

Was tut sich bei den Ebern?

Trotz der Anpassungen wolle die SWE weiterhin alle verfügbaren Rassen und Genetiken anbieten, versicherte Johannes Korfhage, technischer Geschäftsführer der Station. Der Ebertrend gehe zu weniger Piétrain und mehr Vitalgenetiken wie dem Tempo von Topigs, dem PIC 410 und unterschiedlichen Durocs. Der Anteil der Duroc- bzw. Vitalrassen liege mittlerweile bei fast 60 % des Spermaabsatzes.

PIC liegt weiter vorn

Insgesamt gehören derzeit 907 Eber zum Bestand. Die PIC-Genetik bleibt mit 268 Tieren Spitzenreiter. Darauf folgt Topigs mit 243 Tieren sowie der Dänische Duroc mit 128 Tieren. Der Hypor-Anteil ist deutlich gestiegen und liegt jetzt bei 12 %. Das entspricht 111 Tieren.

Finanzen und Wahlen

Insgesamt erwirtschaftete die SWE 2022 einen Fehlbetrag von rund 475000 €. Die Bilanzsumme lag bei 7,86 Mio. €. Zum Jahresende zählte der Verein 861 Kundenbetriebe.



Bei den Vorstandswahlen der SWE wurden Johannes Wagemeister und Enno Seeger sowie die Vorsitzende Maria Schulte in ihren Ämtern bestätigt.

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