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Vion: Gerüchte um Zahlungsschwierigkeiten

Entstanden sind die Gerüchte, weil einem Lieferanten das versicherte Kreditlimit gegenüber Vion gekürzt wurde.

Lesezeit: 2 Minuten

In den Niederlanden sorgten in den vergangenen Tagen Gerüchte um die Zahlungsfähigkeit des Schlachtkonzerns Vion für ordentlich Wirbel.

Wie das Fachmagazin boerderij berichtete, wurde einem Schlachtschweinelieferanten des Unternehmens das Limit seiner Warenkreditversicherung gekürzt. Dem Vernehmen nach hat der Versicherer Zweifel an der Kreditwürdigkeit des Schlachters. Bislang hat der Fleischkonzern noch keinen Jahresabschluss für das vergangenen Jahr vorgelegt und es gibt bislang nur Andeutungen, dass dieser wohl nicht mit den Ergebnissen der Vorjahresbilanz mithalten kann.

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Zudem sind durch die hohen Schweinepreise die versicherten Kreditlinien deutlich schneller ausgelastet und die Ausfallrisiken für die Versicherungsunternehmen gestiegen.

Nachgefragt

Vion hat auf diese Berichte und auf Nachfragen von top agrar umgehend reagiert und klargestellt, dass die Lieferanten mit mehreren Versicherern zusammenarbeiten und einer dieser international tätigen Kreditversicherer tatsächlich sein relativ geringes Kreditlimit reduziert hat.

Weiter erklärte das Schlachtunternehmen, dass man im ständigen Austausch mit den Kreditversicherern stehen würde und die Limits von Vion bis auf diese eine Ausnahme grundsätzlich unverändert bleiben. Außerdem verfügt der Fleischkonzern nach eigenen Angaben über ausreichend Liquidität. Das würde beispielsweise auch die millionenschwere Übernahme eines der größten Viehhandelsunternehmen in Bayern bzw. Sachsen in der vergangenen Woche belegen.

Nach top agrar-Informationen gibt es bislang auch keinerlei Meldungen darüber, dass der Fleischverarbeiter bei zuliefernden Erzeugerorganisationen oder Viehhändler in Zahlungsverzug geraten ist.

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