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Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

Land schafft Verbindung

Lichterfahrt für guten Zweck

40 Chiemgauer Landwirte erfreuten mit geschmückten und beleuchteten Schleppern die Menschen und spendeten für eine Kinderklinik.

Lesezeit: 2 Minuten

Unter dem Motto "ein Funke Hoffnung", fand am Samstag im Chiemgau eine Lichterfahrt mit geschmückten Schleppern durch die landwirtschaftliche Basisbewegung "Land schafft Verbindung" (LsV) statt. Dazu schmückten über 40 Landwirte ihre Schlepper und Fahrzeuge mit Christbäumen, Leuchtfiguren und Lichterketten. Sie machten sich auf den Weg durch die Dörfer um den Menschen und vor allem den Kindern eine Freude zu bereiten. Diese konnten durch die Fenster, vom Garten aus oder weit verteilt an den Straßenrändern die wunderschön geschmückten Gefährte bestaunen. Die Coronaauflagen konnten die Fahrer der Fahrzeuge ganz leicht durch die geschlossenen Kabinen einhalten.

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1200 € Spende für Kinderkrebsklinik

Hauptstation war die Kinderkrebsklinik in Gollershausen, wo die Landwirte einen kurzen Stopp einlegten und einen Spendenscheck über 1200 € überreichten. Die Freude über diese Aktion war hier besonders groß, was auch die teilnehmenden Landwirte sehr berührte.

„Obwohl Corona momentan unser aller Leben stark belastet, sollten wir dennoch nicht die zahlreichen anderen Krankheiten und Schicksalsschläge unserer Mitmenschen in der Gesellschaft vergessen“, schreiben die die Landwirte aus Eggstätt, Bad Endorf, Rimsting, Prien, Breitbrunn, Gstadt und Gollenshausen in ihrer Presseerklärung.

Die Landwirte wollten mit dieser Aktion den Anwohnern auch ein frohes und gesundes Weihnachtsfest sowie ein gutes Neues Jahr wünschen. Zudem möchten sie sich auch bei der Bevölkerung für das Vertrauen und die Wertschätzung, die sie unserer Landwirtschaft durch den Kauf von regionalen Produkten entgegenbringen, bedanken. „Die Landwirte nehmen sich gerne der Aufgabe an, hochwertige, nachhaltige und gesunde Lebensmittel zu erzeugen und freuen sich wenn diese von der Gesellschaft wertgeschätzt werden“ heißt es in der Pressemitteilung weiter.

In Krisenzeiten sei der gegenseitige Respekt und das Verständnis füreinander besonders wichtig. Die Menschlichkeit sollte hierbei immer im Vordergrund stehen. Die Sorgen und Nöte der einzelnen Person würden kleiner und lösbarer wenn man aufeinander zugehe, sich Mut zuspreche und füreinander da sei.

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