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topplus Raps

Mildes Wetter lockt Rapsschädlinge

Gebietsweise wird es Anfang kommender Woche wärmer – höchste Zeit laut proPlant, die Gelbschalen in den Raps zu stellen!

Lesezeit: 2 Minuten

Der Wetterbericht kündigt für verschiedene Regionen ab Anfang/Mitte nächster Woche mildere Luft an: zunächst entlang des Rheins, in Nordrhein-Westfalen und dem westlichen Niedersachsen. Bei Sonnenschein und Höchstwerten von deutlich über 10 °C müssen unbedingt die Gelbschalen in den Rapsbeständen stehen – befüllt mit Wasser, etwas Spüli und einem Gitter. Warum so früh? Weil man die erste Zuflugwelle von Gefleckten Kohltriebrüsslern und – wo er vorkommt – dem Großen Rapsstängelrüssler nicht verpassen sollte. Diese Käfer fliegen an den ersten „günstigen“ Tagen häufig in größerer Zahl zu. Ob behandelt werden muss, weiß man nur, wenn man diese Käfer in den Gelbschalen „erwischt“ und nach den schönen Tagen auch zählt. Hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der beiden Rüsslerarten (auf Küchenpapier trocknen lassen und Lupe zur Hand nehmen):

  • Großer Rapsstängelrüssler: Aussehen: 3,2 bis 4 mm groß, schwarz-grau meliert; Bekämpfungsschwelle: 5 Käfer/Gelbschale in 3 Tagen

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  • Kohltriebrüssler (kleiner als der Rapsstängelrüssler): Aussehen: 2,5 bis 3 mm groß, braun-grau meliert, weißer Fleck an der Flügelbasis, rötliche Füße; Bekämpfungsschwelle: 15 Käfer/Gelbschale in 3 Tagen

Nur wenn es nach dem Zuflugbeginn warm und sonnig bleibt, können die Käfer bereits nach wenigen Tagen eiablagebereit sein, so dass schon kurz nach Zuflugbeginn behandelt werden muss (sofern die Flächen befahrbar sind). Dafür sollte man die Wetterentwicklung ab Mitte nächster Woche aber noch abwarten.

Hinweis: In folgenden Situationen darf man mit der Behandlung nicht lange warten:

  1. wenn der Große Rapsstängelrüssler bereits beim Zuflugstart die Schwelle in den Gelbschalen überschreitet,
  2. wenn sehr viele Kohltriebrüssler gefangen werden,
  3. wenn bereits zum Jahreswechsel bei „T-Shirt Wetter“ erste Rüssler beobachtet wurden (war vereinzelt der Fall),
  4. bei kritischem Befall von Erdflohlarven. Das ist der Fall, wenn 60 bis 70 % der Blattstiele Vernarbungen und Aufplatzungen aufweisen und im Inneren Larven mit 3 Beinpaaren und schwarzer Kopfkapsel zu finden sind. In vielen Regionen ist der Erdflohbefall zurzeit deutlich geringer als im Vorjahr, er kann aber schlagspezifisch sehr stark variieren. Wegen des kühlen Septembers 2022 flog der Rapserdfloh häufig erst spät zu, so dass im vergangenen Spätherbst die Larvensymptome noch nicht sehr ausgeprägt waren und schnell übersehen wurden.

Mehr zur Kontrolle von Frühjahrsschädlingen im Raps inklusive Bekämpfungsschwellen und konkrete Insektizidempfehlungen finden Sie hier.

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