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14. und 15. Juni

Öko-Feldtage 2023 auf Biohof Grieshaber & Schmid in BaWü

Erstmals auf einem Praxisbetrieb, erstmals in Baden-Württemberg: Die Öko-Feldtage 2023 bieten wieder eine bunte Mischung aus Ausstellungsständen, Foren, Führungen und Maschinendemonstrationen.

Lesezeit: 3 Minuten

Unser Autor: Thomas Preuße, DLG-Mitteilungen:

Rund 330 Unternehmen, Verbände und Organisationen sind auf den bundesweiten Öko-Feldtagen am 14. und 15. Juni 2023 auf dem Biohof Grieshaber & Schmid vertreten. Für die Veranstaltung ist es eine doppelte Premiere: Sie findet zum ersten Mal auf einem Familienbetrieb und erstmals in Baden-Württemberg statt.

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Ihr Fachprogramm orientiert sich an den Produktionsschwerpunkten des Biolandbetriebs nordwestlich von Stuttgart: Acker- und Feldgemüsebau sowie Milchviehhaltung auf 270 ha.

Und auch der Standort ist kein Zufall: Baden-Württemberg will den Ökoanteil bis 2030 auf 30 bis 40 % steigern. Aktuell sind es gerade mal 14,5 %.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Wann? 14. – 15. Juni 2023, 9 – 18 Uhr
  • Wo? Biohof Grieshaber & Schmid Im Weidle 3, 71254 Ditzingen
  • Hinkommen: Navi 48.83621,9.0153 Vom Süden/Norden/Osten über A 81, Ausfahrt Stuttgart-Feuerbach. Vom Westen über A 8, Ausfahrt Rutesheim. Mit „Öffis“: S 6 und S 60 ab Stuttgart Hbf und Weil der Stadt bis Ditzingen. Von dort aus Shuttleservice (in den Stoßzeiten alle 10 Minuten).
  • Eintritt: 20 €/Tag, ermäßigt 10 € Tickets online erhältlich oder vor Ort (nur!) gegen Barzahlung
  • Veranstalter: FiBL Projekte GmbH
  • Mitveranstalter: Stiftung Ökologie und Landbau, MELV Baden-Württemberg, Biohof Grieshaber & Schmid

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Das Programm

Die Veranstalter kündigen eine Mischung aus Praxis und Forschung im ökologischen Pflanzenbau und in der Tierhaltung an. Vorführungen zeigen Maschinen im praktischen Einsatz. Innovationsbeispiele zeigen Prototypen und Neuentwicklungen.

Schwerpunktthemen auf den Öko-Feldtagen 2023 sind Feldgemüsebau und Agri- Photovoltaik. Herausforderungen wie Tierwohl und Nährstoffmanagement werden von Wissenschaftlern und Praktiken in Foren diskutiert. Demoparzellen zeigen neue Getreide- und Leguminosenzüchtungen und Zwischenfrüchte. Firmen und Verbände stellen Betriebsmittel und Beratungsdienstleistungen vor. Im Umfeld des modernen Milchviehstalls präsentiert sich die Tierhaltung.

Fokus Feldgemüsebau

Auf dem Feldgemüsebau liegt ein besonderer Fokus. Maschinenvorführungen geben unter anderem Einblick in neue Hacktechniken: Auf einer Fläche mit Sellerie zeigen 13 sowohl schleppergeführte als auch autonom fahrende Geräte, wie sie arbeiten. Auf über einem Hektar präsentieren diverse Institutionen effiziente Bewässerungstechniken samt modernen Prognosemodellen.

Weitere Fachthemen sind beispielsweise die Unkrautregulierung und Dammaufbau sowie der Einfluss verschiedener Pflanzgutqualitäten im Kartoffelanbau.

Fokus Agri-PV

Darüber wird viel diskutiert, aber wer hat jemals schon eine solche Anlage gesehen? Auf den Öko-Feldtagen können sich Besucher über alternative Energiequellen informieren und Demoanlagen für die Agri-Photovoltaik besichtigen. Führungen auf der Sonderfläche sowie Vorträge im Fachprogramm machen das Thema „begreifbar“.

Führungen

Mit über 65 Terminen bilden die Fachführungen mit Abstand den Schwerpunkt des Fachprogramms. Das breite thematische Spektrum reicht von Ökozüchtung, Sorten und Sortenmischungen über den Kleegras- und Mohnanbau, die Anpassung an den Klimawandel, Bodenbewertung, Biodiversität, Anbau und Fütterung von Leguminosen, Agroforst und Agri-PV bis hin zur Milchviehhaltung in einer ausgesprochenen Ackerbauregion am Beispiel des gastgebenden Betriebes.

Foren

Im Vergleich zu 2022 ist die Dichte der „Sitzveranstaltungen“ deutlich geringer. Die Veranstalter bündeln diese in vier Foren: „Kompost“, „Markt und Politik“, „Pflanze“ sowie „Tier und regionale Wertschöpfungsketten“. Dabei geht es in einigen Veranstaltungen um die Gretchenfrage, wer 30 % Bio verkaufen soll, aber auch um individuelle Chancen der Umstellung.

Innovationen

Im Fokus stehen in diesem Jahr Hackmaschinen bis hin zu autonom arbeitenden Feldrobotern, die mit künstlicher Intelligenz „trainiert“ werden. Alle vorgestellten Prototypen und Neuentwicklungen befinden sich noch in der Entwicklung oder stehen kurz vor der Markteinführung.

Zum Schluss

Bevor Sie am 14. Juni einen hoffentlich erfolgreichen Tag ab 20.30 Uhr mit Musik und Tanz ausklingen lassen können, steht vorher ab 18.15 Uhr der „Baden-Württemberg-Abend“ samt Preisverleihung für das beste Betriebskonzept an. Am 13. Juni gibt es ab 19 Uhr die Ökovariante der neuerdings so beliebten „ FuckUpNights“ unter dem Motto: „Fehler feiern, neue Bekanntschaften machen“.

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