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Rüben werden immer gesünder

Der Zuchtfortschritt bei Rüben spiegelt sich vor allem in einer verbesserten Gesundheit und mehr Toleranzen wieder. So sind z. B. drei SBR-tolerante Sorten unter den Neuzulassungen 2023.

Lesezeit: 2 Minuten

Vor Kurzem hat das Institut für Zuckerrübenforschung (IfZ) die aktuellen Ergebnisse der Sortenprüfung veröffentlicht. Die Übersicht zeigt die ertragsstärksten bewährten Sorten und die Neuzulassungen 2023. Sortiert sind sie nach dem abnehmendem Bereinigten Zuckerertrag (BZE) der Jahre 2021 bis 2023.

Nicht ertragreicher aber gesünder

Schaut man sich die Erträge genauer an, fällt auf, dass die neu zugelassenen Sorten kein höheres Ertragsniveau erzielen. Allerdings sind die BZE-Verluste durch Blattkrankheiten bei diesen Sorten tendenziell geringer. Das heißt: Neue Sorten sind gesünder. Der Vergleich der BZE-Verluste der jeweils fünf ertragreichsten Sorten verdeutlicht dies. Die bewährten Sorten kommen hier auf einen durchschnittlichen BZE-Verlust von 9,8 %, die Neuzulassungen lediglich auf 6,1 %.

Hinsichtlich der Anfälligkeit gegenüber Cercosporaüberzeugten aus der Reihe der Neuzulassungen, vor allem BTS 2030 und Annedora KWS. Beide Sorten weisen – genau wie der ertragreichste Newcomer Kauz – aber keine weiteren Toleranzen auf. Das Toleranzprofil der anderen fünf 2023 zugelassenen Sorten ist beeindruckend: So sind mit Hibou, Brabanter und Zappa gleich drei neue Sorten als tolerant gegenüber der SBR-Krankheit eingestuft. Brabanter und Zappa sind zudem ­nematodentolerant.

Ebenfalls eine Toleranz gegenüber Heterodera weist die Sorte Brecon auf. Mit ST Yellowstone wurde 2023 die erste vergilbungsvirus­tolerante Sorte zugelassen.

Unter Nematodenbefall führt Brabanter die Rangliste der BZE an (104,2), ­gefolgt von Brecon (103,4) und den bekannten Sorten Thaddea KWS (102,8) und Lunella KWS (102,5).

Die Gesamtheit der Ergebnisse zeigt, dass die Spitzensorten im Ertrag dicht beieinander liegen. Alle Ergebnisse der Sortenprüfung können Sie den folgenden PDFs entnehmen.  

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