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topplus Rapsaussaat

Tipps: So gelingt die Rapsaussat trotz Dürre

Die diesjährige Aussaatperiode startet trocken und staubig. Bevor Sie Raps in ein ungünstiges, trockenes Saatbett legen, sollten Sie die Aussaat vorzugsweise verschieben.

Lesezeit: 2 Minuten

Die anhaltend trockenen Verhältnisse stellen Landwirte bundesweit vor Herausforderungen bei der anstehenden Rapsaussaat. Die Vorbereitung eines optimalen Saatbettes lässt sich oft nicht mit einer Schonung der Restfeuchte im Boden vereinbaren.

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Die Böden sind staubtrocken, die aktuellen Bedingungen erinnern an die anhaltende trockene Witterung in 2018. Der in dieser Woche vorhergesagte, mögliche Niederschlag am Donnerstag und Freitag lässt regional eine Option für erste Rapsaussaaten zu. Vielfach ist der angekündigte Regen jedoch unsicher, sodass Gefahr besteht, dass Rapssaaten unter geringem Keimwasserbedarf durch die restliche Bodenfeuchte zum Keimen angeregt werden und Pflanzen in der Hitze der Folgetage vertrocknen. Aktuelle Wetterprognosen drängen vielfach zu einer Verschiebung des Saattermins Richtung Ende August. Dort, wo kleine Schauer auftreten, besteht allerdings Hoffnung auf ein kurzzeitiges Handlungsfenster. Für frohwüchsige Sorten kann das Saatfenster bis zum 5. September, mit etwas mehr Risiko auch bis zum 10. September, erweitert werden, so das Unternehmen Rapool.

Zusätzlich besteht die Gefahr einer späten Keimung mit der Folge ungleichmäßiger Bestände. Arbeiten Sie daher wasserschonend und warten Sie, besonders bei noch ungewisser Wetterlage, mit der Aussaat, bis sich günstigere Keim- und Auflaufbedingungen einstellen.

Flache Saatgutablage

Ist im gesamten Saathorizont keinerlei Feuchte vorhanden, war nach Rapool im Herbst 2018 die sehr flache Saatgutablage in den Staub erfolgreich. Die besten Feldaufgänge erreichten Sandböden sowie die flache Ablage. Trotz des besseren Feldaufgangs bei flacher Ablage ergaben sich aber Probleme, wenn nicht rechtzeitig Anschlussniederschläge kamen, um die Pflanzen am Leben zu halten. Vertrocknende Pflanzen sind regelmäßig dort zu finden, wo das Saatbett bei trockener Bestellung zu klutig war, so das Unternehmen. Bei allen Spätsaaten unter Trockenbedingungen empfiehlt es sich, mit geplanten Herbizidmaßnahmen zunächst einen sicheren Feldaufgang und gute Wachstumsbedingungen abzuwarten.

Hinweis: Saatgut, das in diesem Jahr mit den fungiziden Beizen Scenic Gold und Vibrance OSR ausgestattet wurde, gilt es ohne Restmengen aufzubrauchen. Die Notfallzulassungen enden am 28. September (Vibrance OSR) bzw. 5. Sepmember (Scenic Gold).

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