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Vom Rennauto zum Artenschutz

Weltmeister Sebastian Vettel: Ein Quadratmeter Blühwiese ist schon viel

Beim Projekt „Bee Wild“ können „Schutzpatrone“ die Anlage von Blühwiesen finanzieren. Rennweltmeister Vettel, Schlagerstar Andreas Gabalier und viele andere Promis machen bereits mit.

Lesezeit: 4 Minuten

Was haben Rennweltmeister Sebastian Vettel und Volks-Rocker Andreas Gabalier gemeinsam? Beide sind internationale Superstars und beide setzen sich vehement für Artenschutz ein. Zusammen mit vielen anderen Promis und Influenzern trommeln sie für das Projekt „BioBienenApfel“, das mit „Bee Wild“ heute in eine neue Phase eingetreten ist.

„Bee Wild“ nutzt die Digitalisierung von Blumenwiesen, um transparent und nachverfolgbar Biodiversitätsflächen anzulegen. Heute wurde in der Österreichischen Botschaft in Berlin der Startschuss für das Beteiligungsprojekt gegeben. Schon ab 1 € können sich Sponsoren – sogenannte Schutzpatrone – einfach über die Seite beewild.com beteiligen und damit für ein Jahr die Anlage von einem Quadratmeter Blühwiese finanzieren.

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Vettel: Müssen die Jugend beim Artenschutz mitnehmen

Für F1-Weltmeister Sebastian Vettel ist Artenschutz schon lange ein Anliegen. Er meint, dass dafür neue Wege gegangen müssen, die gerade auch bei der Jugend ankommen. „Bee Wild“ hat nach Vettels Überzeugung das Zeug, Engagement und Leidenschaft bei der jungen Generation zu wecken. Die Digitalisierung von Blumenwiesen sei eine innovative Möglichkeit, sie zum Mitmachen zu motivieren.

Der Sportstar unterstützt das Artenschutzprojekt seit drei Jahren und hat selbst dafür gesorgt, dass im Rahmen des Österreich-Grand Prix Flächen mit Blühmischungen angelegt wurden. Persönlich hat er sogar eine Zeitlang auf einem Bauernhof mitgemacht und baut zusammen mit seinen Kindern Gemüse und Blühwiesen an. Ihn hat dabei überrascht, „wie schnell man den Boden verändern kann, wie schnell man ernten kann und wie man dem Boden auch zurückgeben kann“.

Das Wichtigste ist für Vettel, dass man sich die Zusammenhänge von Natur, Landwirtschaft und Artenschutz bewusst macht und so zu einem besseren Verständnis für die Komplexität der Systeme kommt. Artenschutz fängt laut dem Rennsportler schon beim ersten Quadratmeter ein, denn der sei schon viel, reiche aber natürlich nicht aus. Aber je mehr Leute mitmachen, desto mehr Artenschutz komme heraus-

Gabalier: Macht´s mit!

Andreas Gabalier ist ebenfalls fest überzeugt, dass „Bee Wild“ bei den Menschen ein Umdenken bei der Bedeutung von Artenschutz hervorbringen wird, denn „das hat es auch in mir ausgelöst“. Er hat bei sich zu Hause nicht nur einen Quadratmeter, sondern hunderte davon in seinen Gärten angesät. Er sagt: „Seid´s Teil davon. Bee Wild. Macht´s mit. Euer Volks-Rock´nRoller Andreas Gabalier!“

Teilnahme über Webseite

Die Beteiligung an „Bee Wild“ ist denkbar einfach: Sponsoren kaufen auf beewild.com eine beliebige Anzahl an Quadratmetern für Bienenweiden. Jeder Quadratmeter davon ist durch die Erstellung eines Zertifikat mit eindeutigen Merkmalen einzigartig und nachverfolgbar, bis hin zur Grundstücksnummer und unter Begleitung von Kontrolleuren und Wissenschaftlern. Die Bewirtschaftung übernehmen Landwirte mit reinem Blühpflanzensaatgut ohne Grasanteil. Das Projekt wird von der EU im Rahmen des Green Deal unterstützt.

Hohensinner: Wir vernetzen Ökosysteme“

Initiator von „Bee Wild“ und des Ursprungsprojektes „BioBienenApfel“ ist der österreichische Landwirt Manfred Hohensinner. Er will damit Menschen zurück zur Natur bringen und das Kreislaufdenken stärken. Zugleich könnten Landwirte so bei der nachhaltigen Bewirtschaftung ihrer Flächen unterstützt werden.

„Wir vernetzen auch ganze Ökosysteme durch Biodiversitäts-Trittsteine“, betont Hohensinner. Dadurch könne die Initiative optimale Lebensbedingungen beispielsweise für Wildbienen, andere Insekten, Niederwild oder Vögel garantieren.

Ihre Meinung ist gefragt!

Wie sehen Sie das Projekt, das von so vielen Stars und Sternchen unterstützt wird? Bringt das etwas für den Artenschutz oder gäbe es bessere Möglichkeiten?

Schreiben Sie Ihre Meinung gern an Marko.Stelzer@topagrar.com. Wir behalten uns vor, besonders interessante zuschiften gekürzt zu veröffentlichen.

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