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Appell unterzeichnet

Biomassestrategie: Regierung sollte Chancen der Bioenergie für Klimaschutz nutzen

Der Bundesverbandes Bioenergie ruft alle Land- und Forstwirte dazu auf, einen Appell zur Biomassestrategie zu unterzeichnen und eine Botschaft an die Bundesregierung zu senden.

Lesezeit: 3 Minuten

Verbände aus dem Bereich der Bioenergie sowie Land- und Forstwirtschaft haben einen öffentlichen Appell gestartet, der Kernpositionen zur aktuell in Arbeit befindlichen nationalen Biomassestrategie der Bundesregierung formuliert.

Laut Gerolf Bücheler, Geschäftsführer des Bundesverbandes Bioenergie, muss die Biomassestrategie eine Chancenstrategie werden und dazu beitragen, schneller als bislang aus fossilen Energien auszusteigen. "Wir rufen alle Unterstützer der Bioenergie aus Land- und Forstwirtschaft, Energieerzeugung, Wissenschaft und Forschung dazu auf, den Appell zu unterzeichnen und eine Botschaft an die Bundesregierung zu senden.“

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Strategie darf energetische Biomassenutzung nicht einschränken!

Die Bundesregierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, eine Strategie für den nachhaltigen Umgang mit Biomasse zu erarbeiten. Hierzu wurde im Oktober letzten Jahres ein erstes Eckpunktepapier vorgelegt, auf Basis dessen aktuell in den Ministerien am ersten Entwurf der Strategie gearbeitet wird.

Der Geschäftsführer des BBE macht deutlich: „Biomasse trägt bereits heute entscheidend zu Klimaschutz, Energieunabhängigkeit und Versorgungssicherheit durch flexible und speicherbare erneuerbare Energie bei. Deshalb fordern wir, dass die Biomassestrategie die energetische Biomassenutzung nicht einschränken darf, sondern die systemrelevante Funktion in einem klimaneutralen Wirtschaftssystem anerkennen muss. Für die Erreichung von Klimaneutralität wird der Bioenergie über die Abscheidung und Nutzung von biogenem CO2 eine wichtige Rolle zukommen. Es ist daher die Aufgabe der Biomassestrategie, die Bioenergie für den Klimaschutz umfassend nutzbar zu machen.“

Bioenergie gut für Land und Natur

Bücheler betont: „Bioenergie erfüllt nicht nur für die Energiewende eine wichtige Rolle, sondern auch für die Wertschöpfung auf dem Land, die Auflockerung des Anbaus in der Landwirtschaft, die Verwertung von Rest- und Abfallstoffen oder für den Waldumbau zur Klimawandelanpassung durch die Verwertung von minderwertigen Holzsortimenten. Eine umfassende Strategie für nachhaltige Biomassenutzung muss dies anerkennen.“

Mit Blick auf die in dem Eckpunktepapier der Bundesregierung vorgelegten Ansätze zeigt sich der BBE-Geschäftsführer kritisch: „Wir haben in Deutschland bereits einen sehr umfassenden ordnungsrechtlichen Rahmen, der die Nachhaltigkeit der Bioenergie sicherstellt. In der Biomassestrategie benötigen wir deshalb weder zusätzliche rechtlichen Regelungen für die Biomasseerzeugung und -nutzung noch einen übergeordneten Steuerungsmechanismus für die Biomasseverwendung oder einen allgemeinen Kaskadenzwang."

Ein Vorrang der stofflichen vor der energetischen Biomassenutzung hält Bücheler zwar grundsätzlich für begrüßenswert, aber die Marktakteure müssten selbst über die Biomasseverwendung entscheiden dürfen. Nur so könne die Bioenergie ihren Beitrag zur Energiesicherheit und klimaneutralen Transformation der Wirtschaft entfalten.“

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