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SVLFG bietet Hilfe für pflegende Angehörige

Pflege: Wir haben mit Heidi Perzl von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) über die Situation von Pflegenden gesprochen.

Lesezeit: 2 Minuten

Im Interview berichtet Heidi Perzl von den (Entlastungs-)Angeboten der SVLFG für pflegende Angehörige.

Frau Perzl, unter dem Namen „Mit uns im Gleichgewicht“ bietet die SVLFG ihren Versicherten psychologische ­Unterstützung an. Wer nimmt dieses Angebot in Anspruch?

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Perzl: Oft melden sich Angehörige bei uns, weil sie Rat und Hilfe für ihre ­erkrankten Familienmitglieder suchen.Sie sind häufig die Ersten, die bemerken, dass ihre Liebsten Hilfe brauchen. Psychische Probleme, aber auch ­körperliche Erkrankungen sind immer wieder Thema. In den Gesprächen wird deutlich, dass die Angehörigen oft ebenso Unterstützung und Gespräche benötigen wie der Betroffene.

Können Sie den helfenden Angehörigen denn Unterstützung anbieten?

Perzl: Ja! Jeder Versicherte, der jemanden zum Reden sucht, kann sich an uns wenden. Unsere Krisenhotline ist 24 Stunden, sieben Tage die Woche ­besetzt. Bei Bedarf können wir ein ­telefonisches Einzelfallcoaching für seelisch belastete Personen anbieten. Dort steht dann der Anrufer im Mit­telpunkt, nicht das erkrankte Fami­lienmitglied. Auch Vor-Ort-Seminare ­gehören zu unserem Programm.

Vielen tut es gut, wenn es auch einmal um sie geht." - Heide Perzl

Wie sehen solche Vor-Ort-­Seminare aus?

Perzl: Wir bieten Trainings- und Erholungswochen für pflegende Angehörige an. In den Seminaren werden fachliche Inhalte vermittelt wie etwa die Lagerung des Patienten. Zum anderen tut vielen der Austausch mit Gleichgesinnten unheimlich gut. Für die Betreuung des Pflegebedürftigen in dieser Zeit ­gewährt die Pflegekasse Leistungen.

Was beschäftigt die Pflegenden?

Perzl: Oft fühlen sie sich durch die Pflegesituation erschöpft. Sie schaffen es nicht mehr zum Yoga oder zum Treffen der Landfrauen. Gleichzeitig sind sie immer in Bereitschaft und ­haben keine Möglichkeit, ihre Pflichten abzugeben. Die Zeit, gut für sich selbst zu sorgen, fehlt. Die körperliche und seelische Belastung ist groß.

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