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TV-Redakteur Tom Fischer über seine Mitarbeit an der Serie "Hofgeschichten"

"Zu sehen und zu erzählen gibt es auf den Höfen genug", meint Tom Fischer. Er ist mitverantwortlich für die TV-Serie "Hofgeschichten - Ackern zwischen Alpen und Ostsee".

Lesezeit: 3 Minuten

Tom Fischer ist Redakteur beim NDR und mitverantwortlich für die „Hofgeschichten – Ackern zwischen Alpen und Ostsee“. Die 17 Folgen laufen seit dem 24. Juli werktags um 16.10 Uhr in der ARD. Der 41-Jährige lebt mit seiner Familie in der Region Hannover.

Herr Fischer, Sie bearbeiten Beiträge fürs Fernsehen. Die „Hofgeschichten“ liefen bisher im NDR, nun auch als XXL-Variante in der ARD. Wie kamen Sie auf die Idee für das Format?

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Fischer: Wir ermitteln regelmäßig, wann die Zuschauer einschalten. Dabei stach ein Thema heraus: Landwirtschaft. Also begleiteten wir Landwirte aus Norddeutschland übers Jahr und fingen starke Bilder ein. Zu sehen und zu erzählen gab es genug. Heraus kamen die „Hofgeschichten“, die 2018 im NDR auf Sendung gingen. Als die ARD eine Neuheit für das Nachmittagsprogramm suchte, war mir klar: Ich will dabei sein und nun bundesweit etwas erzählen, das begeistert.

Was bedeutet Ihnen Landwirtschaft?

Fischer: Auch wenn ich nicht von einem Hof stamme, bin ich ihr eng verbunden. Auf dem Land fühle ich mich sehr wohl, bin jeden Tag mit dem Rad unterwegs. Die Jahreszeiten, der Geruch, die Ernte – das nehme ich wahr und genieße es sehr.

Wie würden Sie die Bauern beschreiben, mit denen Sie gearbeitet haben?

Fischer: Leidenschaftlich. Das sind Menschen, die nachts aufstehen für ihre Tiere. Die, wenn die Bevölkerung noch schläft, schon Richtung Acker unterwegs sind, im Einsatz für unsere Nahrungsmittel. Die ihr Herz am rechten Fleck haben und mit denen man gerne Zeit verbringt.

Gibt es Szenen, die Ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?

Fischer: Total viele! Eine Landwirtin, die auf sehr unterhaltsame Art lernt, Hoflader zu fahren; der Kreislauf der Landwirtschaft, zu dem auch der Abschied von einer Kuh gehört oder ganz normale Alltagssituationen. Auf dem Hof wird es nie langweilig, außer vielleicht bei der Steuererklärung.

Könnten Sie sich vorstellen, selbst Landwirt zu sein?

Fischer: Absolut, auch wenn ich sehr glücklich bin mit meinem Job. Hätte ich einen Betrieb, würde er sich um Ackerbau drehen. Man steckt viel Arbeit und Leidenschaft in etwas und lässt nicht locker. Ganz am Ende gibt es den einen Moment, wo geerntet wird und man sieht, ob es ein gutes Jahr war. Einiges hat man selbst in der Hand, manches ist unvorhersehbar. So geht es mir auch. Beim Fernsehen erfahren wir erst später, wie dem Publikum dieses Format "schmeckt“. Wir hoffen, dass die Menschen sagen: „Davon wollen wir mehr.“

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