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topplus Kostenexplosion

Erzeugergemeinschaften warnen vor Aus von Obst- und Gemüsebetrieben

Die Obst- und Gemüse-Erzeugergemeinschaften spüren die hohen Energie- und Betriebsmittelpreise, gestiegene Transport- und Verpackungskosten sowie eine eingeschränkte Verfügbarkeit.

Lesezeit: 2 Minuten

Während Obst und Gemüse im Unterschied zu anderen Lebensmitteln kaum mehr kosten als im Vorjahr, berichten die Erzeugerbetriebe von rund 20 % höheren Aufwendungen.

Höhere Energie- und Betriebsmittelpreise, gestiegene Transport- und Verpackungskosten sowie eine eingeschränkte Verfügbarkeit an Produktionsmitteln allgemein hätten die Kosten steigen lassen, erklärte die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO). Die Betriebe hätten in den vergangenen Jahren aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks alle vorhandenen Einsparpotentiale bereits ausgereizt, so dass jetzt keine Spielräume mehr vorhanden sind“, stellte BVEO-Geschäftsführer Dr. Christian Weseloh in Berlin fest.

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Mit Sorge beobachte er, dass immer mehr Billigimporte aus dem Ausland in den Verkaufsregalen landeten. „Es besteht die Gefahr, dass regionale Betriebe in der Folge aus dem Markt gedrängt werden. Dazu darf es nicht kommen“, warnte Weseloh.

Er wies darauf hin, dass über alle Warengruppen hinweg Obst als einzige Kategorie im Juni sogar eine negative Teuerungsrate aufgewiesen habe. Im Vergleich zum Vorjahr hätten die Verbraucher im Mittel fast 2 % beim Obsteinkauf eingespart. Und auch Gemüse sei aktuell losgelöst von der rasanten Preisentwicklung.

Salate, Kohlgemüse sowie Möhren und anderes Wurzel- und Zwiebelgemüse seien günstiger als im Vorjahr. „Dies wird von den Verbrauchern aber oftmals nicht wahrgenommen“, beklagte der BVEO-Geschäftsführer. Obst und Gemüse seien für eine gesunde und ausgewogene Ernährung wichtig. „Die Menschen müssen wissen: Wer heute Obst und Gemüse kauft, bekommt für sein Geld die gleiche Menge und Qualität wie vergangenes Jahr“, stellte Weseloh klar.

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