Gemeinsame Agrarpolitik

EU-Agrarminister ziehen Kompromisslinien für GAP-Reform

Die EU-Agrarminister haben in Brüssel nach Kompromissen gesucht, die sie dem EU-Parlament in den Verhandlungen zur Agrarreform vorschlagen können. Ein „Super-Trilog“ soll zügige Erfolge bringen.

Die EU-Agrarminister geben sich kurz vor dem anberaumten „Super-Trilog“ zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) am Freitag kompromissbereit. Bei ihrem ersten persönlichen Treffen in diesem Jahr haben die Mitgliedstaaten der Vorsitzenden des Agrarrates, Portugals Agrarministerin Maria do Céu Antunes, mehr Flexibilität in den Verhandlungen mit dem Europaparlament eingeräumt. In ihrem Mandat für die anstehenden Trilog-Verhandlungen mit dem Parlament, fühle sie sich gestärkt, so Antunes im Anschluss an die Sitzung des Agrarministerrates. Die Parlamentarier hatten zuletzt wiederholt betont, wie unbeweglich die Mitgliedstaaten in den Verhandlungen über die EU-Agrarreform seien.

Mitgliedstaaten beharren auf Flexibilität

Die Kompromissvorschläge für das Parlament, die die portugiesische...


Mehr zu dem Thema

Die Redaktion empfiehlt

Drei Prozent Brache, mehr Umweltmaßnahmen und weniger Geld für Großbetriebe. Das BMEL legt sich auf Details für die Auszahlung der Prämien aus der Gemeinsamen Agrarpolitik in Deutschland ab 2023...

Gemeinsame Agrarpolitik

Leichte Annäherung bei der EU-Agrarreform

vor von Konstantin Kockerols

Die Brüsseler Verhandler der Gemeinsamen Agrarpolitik nähern sich offenbar an. Die EU-Ratspräsidentschaft möchte in einer Verhandlungsrunde mit ranghoher Beteiligung noch im März Knoten...

Die Bundesregierung verschiebt ihre Gesetzesbeschlüsse zur Agrarreform auf den 31. März. Dennoch soll die Verabschiedung der nationalen Umsetzung der GAP in allen Instanzen zur Sommerpause gelingen.