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"Landwirtschaft im Dialog"

Experten einig: Deutsche Landwirtschaft beim Klimaschutz auf gutem Pfad

Ein Landwirt schafft eine beeindruckende Reduktion der Treibhausgase, doch an einer Halbierung des Fleischkonsums und einer deutlichen Tierabstockung kommen wir wohl nicht vorbei in Zukunft.

Lesezeit: 13 Minuten

Über den unausweichlichen Klimaschutz in der Landwirtschaft diskutierte top agrar am Mittwochabend mit hochkarätigen Gästen - live bei Youtube übertragen - aus der hessischen Vertretung in Berlin.

Wie die Fachleute feststellten, ist Deutschland weltweit gesehen auf einem guten Weg. Und wenn jetzt noch politisch die richtigen Weichen gestellt und die Vorschläge der Wissenschaft berücksichtigt werden, steht den Betrieben eine sehr gute Zukunft bevor. Was auf die Bauern zukommt, zeigten die spannenden Diskussionen bei „Landwirtschaft im Dialog“.

Inhalt

Niederländischer Agrarminister schlägt EU-Nachhaltigkeitssiegel vor

Warum das Thema Emissionsreduktion die Landwirte interessieren muss, verdeutlichte der scheidende niederländische Agrarminister Piet Adema in einer Videobotschaft: Bis 2030 hat sich die EU-Kommission auf die Fahnen geschrieben, die Treibhausgase um 55% zu senken. Bis 2050 soll die EU klimaneutral sein. Daneben kommt Druck von Seiten der Banken mit der Taxonomie auf die Betriebe zu, auch der Handel achtet zunehmend auf die Erzeugung.

Adema ruft seine deutschen Kollegen daher auf, gemeinsam mit den Niederlanden eine klimafreundliche, pflanzenbasierte Landwirtschaft zu gestalten, die nachhaltig ist und den Erzeugern einen fairen Lohn für ihre Arbeit gewährleistet. „Wir können die Klimaprobleme nur grenzübergreifend lösen“, so der Politiker.

Aus Handelspartnern werden Zukunftspartner, wie wäre das?

Der Minister wünscht sich, dass beide Länder ein Nachhaltigkeitssiegel entwickeln würden, dass den Bauern höhere Erlöse ermöglicht. Im Idealfall sollte es EU-weit eingeführt werden, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu garantieren.

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Achim Spiller: Zahl der gehaltenen Tiere wird zurückgehen

Prof. Dr. Achim Spiller von der Georg-August-Universität Göttingen bedauerte in seinem Referat, dass 20 % der Deutschen den Klimawandel anzweifeln. Ihnen rief er zu: „Je länger wir warten, umso größer wird das Problem.“

Andere, auch seine Studenten, argumentierten, dass die Landwirtschaft doch in Kreisläufen wirtschaftet und gar kein zusätzliches Treibhausgas ausstoße. Und andere Sektoren würden doch viel mehr emittieren. Hier kontert der Fachmann, dass Landwirtschaft und Landnutzung erwiesenermaßen 13,4 % Treibhausgas, hauptsächlich Methan und Lachgas, verursachen. Nicht vergessen dürfe man auch, dass die Landwirtschaft nicht Teil des Emissionshandelssystems EU-ETS ist.

Es führt laut Spiller also kein Weg daran vorbei, über Klimaanpassung, Bodenbearbeitung, Hitzestress und politische Lösungen zu diskutieren. Bezüglich der Treibhausgasreduktion sprach er die drei Handlungsfelder Tierhaltung, Düngung und Moore an. Gerade letztere gibt es zwar nur auf 7 % der Agrarfläche, durch ihre Nutzung und Trockenlegung entstehen aber 40 % der Emissionen. „Wir werden auch nicht um eine Kohlenstoffbindung herumkommen“, so Spiller, der hier den Forst gefordert sieht, beispielsweise durch langfristige Holznutzung im Bau, sowie die Landwirtschaft durch aktive Kohlenstoffbindung im Boden.

Die Landwirte haben Anspruch auf eine kluge Regelung

Auf die berechtigte Frage von top agrar-Chefredakteur Guido Höner, ob ein Zurückfahren der hiesigen effizienten Tierhaltung am Ende nicht klimaschädlicher ist, schildert Spiller, grundsätzlich sei er ein Verfechter des freien Handels. Klima sei ganz klar ein globales öffentliches Gut. Die Frage sei nur, wie man solche Märkte organisiert bekommt. Dazu komme die Tierschutzherausforderung, sodass man – alles zusammengenommen – zu dem Schluss kommt, dass „vieles darauf hin deutet, dass die Produktion ein ganzes Stück zurückgehen wird“.

„Die Landwirtschaft wird sich damit beschäftigen müssen, dass die Zahl der Tiere zurückgehen wird.“

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Talkrunde - da prallen Sichtweisen aufeinander

In der anschließenden Gesprächsrunde stießen unterschiedliche Meinungen aufeinander:

Reinhild Benning von der Deutschen Umwelt­hilfe stellte klar: „Wenn wir mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft wollen, brauchen wir mehr Bodenschutz, mehr Humus, Bodenleben und weniger Pflanzenschutzmittel.

Steffen Pingen vom Deutschen Bauern­verband meint, dass das Aus des Agrardiesels eine weitere Bürde für den gewünschten Transformationsprozess ist. Auch er sieht die Notwendigkeit, sich an den Klimawandel anzupassen, und die Bauern beschäftigten sich auch damit.

Die Politik verlange von ihnen, die Emissionen um 32 % gegenüber 1990 zu senken. Das Zwischenziel von 25,4 % habe man 2022 schon erreicht. „Wir sind auf dem Zielpfad“, so Pingen.

Wolfram Günther, Staats­minister für Energie, Klima­schutz, Umwelt und Landwirt­schaft in Sachsen, hob hervor, dass das Thema Klimawandel ja nicht weg gehe, wenn die Bürger andere Parteien wählen. „Es ist nichts falscher, als Probleme nur in einem Sektor zu sehen“, sagte der Grünen-Politiker in Richtung der Bauern. Diese müssten auch Geld verdienen können in der Branche und gleichzeitig klimafreundlicher werden.

Marcel Weber von der Rewe Group berichtete aus dem Handel, dass es gerade schwierig sei, in inflationären Zeiten nachhaltige Produkte zu verkaufen. Er glaubt aber, dass die Kunden langfristig beim Einkauf auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz achten. Laut einer Umfrage sei es vielen wichtig, da sie den Klimawandel als Bedrohung wahrnehmen. „Wir sehen ganz klar einen Trend hin zu nachhaltigen Produkten. Es gibt allerdings noch großen Informationsbedarf“, so Weber.

Guido Höner warf hier ein, dass die Verbraucher in Umfragen oft etwas anderes sagen, als sie es dann an der Ladenkasse tatsächlich tun.

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Carbon Accounting – öko oder konventionell besser?

Carbon Accounting bedeutet so viel wie „Kohlenstoffverbindungs-Bilanzierung“. Es bezeichnet das systematische Erfassen, monetäre und nicht-monetäre Bewerten und das Monitoring der direkten und indirekten Emissionen von CO2 und anderen Treibhausgasen, erklärt Wikipedia.

Dies kann auf Produkt- oder Projektebene, auf Unternehmensebene oder auf staatlicher Ebene zur Erstellung einer Treibhausgasbilanz erfolgen. Welche Grundlage und welcher Weg da der beste sind, da sind sich Umweltschützerin Benning und Bauernvertreter Pingen nicht einig.

Für Benning ist ganz klar nur die sonnenbasierte Landwirtschaft die klimafreundlichste. Die, wo Mineraldünger von außen in das System kommt, sei es dagegen nicht. „Der zertifizierte Ökolandbau ist wegweisend beim Klimaschutz.“

Pingen kontert, dass man sehen müsse, wie viel höher die Erträge aus der konventionellen Landwirtschaft seien und wie viel Emissionen sie in Bezug auf die Produktionsmenge verursacht habe. „Das ist die Maßeinheit!“ Zudem hänge sehr viel vom Management des Hofes ab, da könnten konventionelle Betriebe überzeugen. Statt Ideologie sollten doch alle Bauern zusammen Lösungen finden und voneinander lernen.

Die DHU-Vertreterin wirft ein, dass das zwei Sichtweisen sind, die Produktbetrachtung und die Systembetrachtung. In dem Zusammenhang erwähnt Benning, dass die Umwelthilfe gerade mehrere Hersteller verklage, weil sie für ihre Produkte mit irreführenden Angaben und „willkürlichen Klimaaussagen“ werben.

Fliegen ist ein Hobby, essen ist ein Muss - Marcus Arden

Minister Günther sagt, dass die Landwirtschaft bei den Emissionen sowieso nicht auf Null kommen könne, sie könne sich aber dem Wert annähern. Bremsend wirkt sich aus, dass die Verbraucher weltweit ihre Ernährungsgewohnheiten noch nicht angepasst haben, bedauert Günther. Auch die aktuellen Krisen seien miteinander verknüpft. Klar sei aber, dass in Zukunft durch den Klimawandel nicht mehr alle Regionen der Welt Landwirtschaft betreiben könnten, wo es heute noch möglich ist.

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„Hoher Fleischkonsum ist keine Tradition“

Günther schilderte weiter die Bedeutung der Tierhaltung für die Kreislaufwirtschaft, und dass Sachsen von dem Gesichtspunkt her eigentlich noch mehr Tierhaltung bräuchte. „Die Menschen wollen nicht vorgeschrieben bekommen, wie sie sich ernähren sollen“, weiß der Grünenpolitiker aus früheren Erfahrungen seiner Partei.

„Fliegen ist ein Hobby, essen ist ein Muss“, brachte es top agrar-Fachleiter Marcus Arden auf den Punkt und fragte, ob man bei den Belastungen für die Sektoren nicht unterscheiden muss. Während sich Günther hier hinter der Vielschichtigkeit der Politik versteckte, lenkte Agrarkritikerin Benning den Fokus auf eine angebliche Überproduktion in vielen Bereichen.

Das Gegenargument von Marcus Arden, bei Filet liege der Selbstversorgungsgrad doch nur bei 70 %, wehrt Benning mit einer „Hochwerbephase für Filet“ ab, die sie sehe. Deshalb würden die Deutschen nur Edelteile kaufen. Sie fordert, die Werbung zu ändern oder zu unterlassen.

Das hält Pingen für zu kurz gedacht, man können nicht nur das produzieren, was im eigenen Land verzehrt wird. Als Beispiel nennt er die „sehr klimaeffiziente“ deutsche Milchwirtschaft, die auch für den Export produziert. „Handel ist nicht per se negativ“, sagt der DBV-Funktionär und fragt, warum die Aufteilung der Lebensmittelproduktion nach Gunstregionen schlecht sein soll.

Benning führt da direkt die Beispiele aus Afrika an, wo überschüssiges Milchpulver und Geflügel aus der EU die lokalen Märkte zerstört hätten. Sie hält das politische System der Intervention zur Preisstabilisierung ohnehin für hochproblematisch und fordert eine Abschaffung. Und was unbeliebte Teilstücke wie Euter, Öhrchen etc angeht, glaubt die Naturschützerin, dass die Deutschen das sehr wohl essen würden, wenn es entsprechend beworben wird. Das zweifelt Moderator Marcus Arden dann doch stark an.

Weber hat sich das angehört und erwähnt, dass Rewe das Angebot an vegetarischen Produkten ausweitet und das auch in der Werbung kommuniziert. Am Start steht zudem das Förderprogramm Klimaschutz, das Maßnahmen der Eigenmarken-Lieferanten für eine „echte Reduktion in der Lieferkette“ kofinanziert. Die Reduktion sei anrechenbar und werde gemessen.

Günther mahnt derweil, das eine Schwarz-Weiß-Diskussion ein Denkfehler sei, es gebe nicht das eine Ernährungsmodell. Es sei aber denkbar, dass die Menschen in Zukunft etwas anderes essen. „Das ist eine Frage der Prioritätensetzung. Die Ernährung mit regionalen Produkten ist besser, der Export bleibt aber auch wichtig“ – allein aus Effizienzgedanken, dass Überschüsse woanders verkauft werden müssen. „Das muss man nur nicht extra befeuern.“

Günther wünscht sich, die Nische regionaler Wertschöpfungsketten zur Systemrelevanz zu bringen. „Da ist noch viel Luft nach oben.“

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Landwirt verblüfft über Erfolg mit stabilisiertem Dünger

Nach der Talkrunde nimmt Landwirt Heinrich Esser auf der Bühne Platz. Er baut im Rheinland u.a. Getreide, Kartoffeln, Spargel, Kohl, Erdbeeren u.v.m. an. 10 % seiner Fläche hat er fest für den Naturschutz reserviert, also Blühstreifen, Ernteverzichtflächen und zwei neue Streuobstwiesen.

Er ist einer der Versuchslandwirte beim Projekt „Klimapartner Landwirtschaft“ von BASF und RWZ und konnte die Emissionen bei Weizen um 30 % senken. 2022 hat er die Versuchsparzellen gesät, die anzuwendende Methode hat er mit den begleitenden Wissenschaftlern festgelegt. Kernpunkt sind unterschiedliche mineralische Düngerformen. Konkret setzte er einen stabilisierten Dünger ein, der keine Lachgasemissionen verursacht. Dieser muss grün hergestellt sein und zeigt laut Esser deutliche Ergebnisse, die er in seinem Tool Xarvio Field Manager einsehen kann.

Ergebnis: 85 % der Emissionen kommen aus der Düngung und lassen sich somit beeinflussen – laut Esser ein großer Hebel. 327 kg Reduktion pro Tonne seien Durschnitt, er schaffe normal 207 kg/t und mit den klimaoptimierten Maßnahmen 135 kg/t.

Dazu kommt der Dieselverbrauch von etwa 100 l/ha (mit Pflug). Unter dem Strich könne ein Ackerbaubetrieb viel optimieren und Betriebsmittel sparen. Aktuell läuft ein weiterer Versuch mit Braugerste, später folgen vielleicht Kartoffeln.

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Prof. Taube: Alle Modelle zeigen notwendige Halbierung des Fleischkonsums

Zum Ende der Veranstaltung gab Prof. Dr. Fried­helm Taube von der Universität Kiel einen Einblick in die Prognosemodelle der Agrarwissenschaftler. Auch wenn man den gesamten Strauß an Ökosystemdienstleistungen nehme und die Bedingungen erfülle, besagen demnach alle Modelle, dass die hoch entwickelten Länder ihren Fleischkonsum bis 2045 halbieren müssen, damit die Ernährungssicherheit weltweit gesichert bleibt.

Die Tierische Produktion müsse sich dazu wieder auf Grasland und Reststoffe beschränken. Da Landwirt Perspektiven von 25 Jahren voraus benötigen, müssten sie diese Herausforderungen in zehn bis 15 Jahren mitbedenken.

Laut Taube geht es dabei nicht um ökologisch, konventionell oder regenerativ. „Es geht darum, was passt für welchen Unternehmer in welcher Region am meisten und was vermeidet Umweltkosten.“ Bei der Milch beispielsweise erwartet Taube, dass die Haltung wieder zurück aufs Grünland geht – der Trend sei im Moment jedoch genau gegenläufig.

Der Professor sieht in Zukunft zwei Betriebsformen: Da ist einmal die Milchproduktion für die Welt und der Ökobetrieb, der breit aufgestellt ist. Die Umstellung sei aber nicht überall möglich, weiß auch der Fachmann. Problematisch bleibe, dass die spezialisierten Betriebe schlechte Stoffbilanzen bekommen, Taube spricht von 145 kg N-Überschuss und 20 kg zuviel P.

Graslandlabel für Dauergrünland

Er empfiehlt ein Graslandlabel für Dauergrünland. Das könne man in 20 Jahren ausweiten auf „Grasland ohne Nahrungsmittelkonkurrenz zur menschlichen Ernährung“ oder Reststoffe. Und wenn Futter vom Acker entnommen wird, dann müsse dieses Futter den Ackerbau besser machen, schlägt Taube vor. „Gras, zweijähriges Kleegras oder Luzerne sind die entscheidende Lösung.“

Parallel arbeite die Uni Kiel im „Schlei Projekt“ daran, wie man Landwirte stärker zu Kooperationen motivieren könne. Es geht darum, ökonomische Möglichkeiten zu optimieren und mit weniger Energie mehr aus der Landwirtschaft zu holen.

Auf die Wiedervernässung der Moore angesprochen, nahm Taube den Bauern die Angst, dass 80 % von heute auf morgen geflutet würden. „Es geht vielmehr darum, jetzt den Weg zu bereiten“.

PV-Anlagen auf Moorstandorten sind die Lösung

Der Professor warnt in dem Zuge davor, den gleichen Fehler wie 2010 mit den Biogasanlagen zu machen. Damals explodierten die Bodenpreise. Das drohe sich aktuell mit Freiflächensolaranlagen auf Ackerflächen zu wiederholen.

Taube wünscht sich einen Vorrang von Photovoltaik in wiedervernässten Mooren. Wenn ein Drittel der Fläche mit Solar bebaut sei, der Rest FFH und extensiviert bewirtschaftet würde, könne dies den Milchviehbetrieb deutlich substituieren. Lange, bevor er sich mit Paludi beschäftigen müsste, wäre sein Einkommen so gesichert und verschaffe einen finanziellen Puffer für den späteren Ausbau, schildert Taube im Gespräch mit Marcus Arden.

Bremsen Sie diese aktuelle Entwicklung des wilden Ausbaus von Freiflächen-PV auf besten Ackerböden

Laut Taube müsse man den Milchbauern in den Moorgebieten Alternativen bieten, Paludi sei keine.

Der Forscher stellt fest, dass sich unsere Landwirtschaft im weltweiten Vergleich auf einen guten Pfad begeben habe. Die Ordnungsrechtsvorgaben hätten einen positiven Effekt. Wissenschaft und Bauernverband sollten sich bei der Agrarpolitik nun schnell für die Abschaffung der ersten Säule einsetzen, dass sehe er für die Landwirtschaft in allen Sektoren eine sehr gute Zukunft.

Wer Fleisch essen will, muss Umweltkosten zahlen

Was den Fleischverzehr angeht, schlägt der Kieler Professor vor, dass man den Verbrauchern statt Werbeverboten klarmachen müsse, dass die Umweltkosten der tierischen Produktion wesentlich höher sind. Milch könnte z.B. von kleinen Jersey-Kühen von der Weide kommen, der Stickstoff käme der Folgefrucht zugute.

In 10 bis 15 Jahren sei ein CO2-Preis von 100 € zu erwarten. 1 kg N-Überschuss würde dann Umweltkosten von 10 € bedeuten. 1 kg P-Überschuss führe zu Umweltkosten von 80 €! Mit Low Input Milcherzeugung könne man dagegen 20 Cent an verschiedenen Umweltkosten einsparen. „Wer mehr Fleisch essen möchte, muss dann mehr zahlen!“

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