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Hälfte der top agrar-Community mahnt: „Jetzt nicht den Rückhalt verspielen!“

„Vernünftige Maßnahmen“ und „langfristige Planung“ fordert die top agrar-Community auf Instagram. Unsere Umfrage zeigt, die Mehrheit will demonstrieren, aber nicht um jeden Preis.

Lesezeit: 3 Minuten

Der Protest der Landwirtinnen und Landwirte gegen die aktuellen Sparpläne der Ampelregierung geht in die achte Woche. Acht Wochen gefüllt mit Schlepperdemonstrationen, Mahnwachen und stillen bis weniger stillen Zeichen des Protestes.

Tausende Landwirtinnen und Landwirte waren auf der Straße, demonstrieren auch weiterhin und konnten dabei auch den Rückhalt der Bevölkerung sowie anderer Berufsgruppen spüren. Doch wie sollten die Aktionen jetzt weitergehen?

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Wir haben unsere Instagram-Community und unsere Leserinnen und Leser auf topagrar.com in der letzten Woche gefragt, wie sich die Branche jetzt aufstellen sollte. Das sind die Ergebnisse:

Aufpassen und Rückhalt nicht verspielen

Dass es jetzt gilt, den Rückhalt aus der Bevölkerung auch während anhaltender Proteste nicht zu verspielen, meint rund die Hälfte der rund 2.000 von uns befragten Personen aus unserer Instagram-Community. Rund 40 % dieser 2.000 Personen behalten sich vor, noch lauter zu demonstrieren, falls kein Entgegenkommen von Seiten der Politik komme.

Noch entschlossener präsentierten sich die Leserinnen und Leser auf topagrar.com (Stand 5. Februar). Wie stehen Sie zu diesem Thema? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie jetzt ab:

Wie sollte es weitergehen?

Auf unsere Frage, wie die Landwirtinnen und Landwirte ihren Protest nun fortsetzen könnten, erreichten uns viele verschiedene Meinungen. Einige Beispiele lesen Sie hier:

  • „Gar nicht, damit wird nur das zerstört, was bis jetzt erreicht wurde: Positive Aufmerksamkeit.“

  • „Auf Persistenz setzen! Immer wieder Aktionen, wenn auch nur kleine.

  • „Nicht den normalen Bürger bestreiken, sondern den LEH und Regierungsgebäude/Ämter.“

  • „Keine Blockaden der arbeitenden Bevölkerung. Sind nur sauer auf uns. Leere Regale wären besser.“

  • „Abwarten, wie sich die Politik verhält, sonst härter durchgreifen.“

  • „Wie in Frankreich: Mal ordentlich Dreck auf die Straße kippen!“

  • „friedlich, aber intensiver“

  • „Blockaden auf der Straßen verspielen langfristig den Rückhalt der Bevölkerung.“

  • „1. Politikbezogen (Kantine im Bundestag?), 2. Lebensmitteleinzelhandel“

  • „Keine Gülle und keinen Mist auf unseren Straßen. Und das, was in Brüssel passiert ist, geht gar nicht.“

  • „In die Politik gehen und deutlich machen, dass Entscheidungen über Lebensmittelproduktion Verantwortung ist und (Macht-)Positionen kein Mittel zum Ego-Ziel sind, sondern sinngemäß erfüllt werden müssen.“

Wie könnte jetzt ein Strich drunter gezogen werden?

Außerdem wollten wir von dem Teil unserer Community wissen, die für ein Ende der Proteste gestimmt haben, wie sich jetzt ein Strich ziehen lässt, um die Aktionen zu beenden. Auch hier lesen Sie Auszüge aus den Antworten:

  • „Gleiche Gesetzgebung in der gesamten EU“

  • „Wechsel zwischen Blockaden, Mahnwachen und Informationsveranstaltungen“

  • „(Politiker sollten sich) mit den Landwirten austauschen und konstruktive Lösungen für beide Seiten finden“

  • „(Es braucht) vernünftige, zielführende Maßnahmen zur sicheren, langfristigen Planung für die Landwirte!“

  • „Gezielt auf die Verbraucher zugehen und Präsenz auf Wochenmärkten zeigen“

  • „So wie in Frankreich, sonst passiert nichts“

Leserstimmen:

Die aufgelisteten Antworten sind ein Auszug verschiedener Leser-Meinungen. Diese bilden nicht unbedingt die Meinung der Redaktion ab.

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