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Unmut über unklare Details im GAP-Strategieplan wächst

Deutschland verspätet sich mit seinem GAP-Strategieplan bei der EU weiter. In der Landwirtschaft - konventionell genauso wie bio - wächst der Unmut, weil Korrekturen offen bleiben.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) und die Länder lassen weiter auf den deutschen Strategieplan zur Umsetzung der Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) warten. Der Plan sei noch nicht bei der EU eingereicht. Das BMEL wolle aber eine Frist bis zum 21. Februar einhalten, heißt es zu Beginn der Woche aus dem BMEL gegenüber top agrar.

Eigentlich hätte der Strategieplan bis zum 31.12.21 bei der EU sein müssen. Eine Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten hat die Frist auch eingehalten. Deutschland hatte sich wegen des Regierungswechsels mehr Zeit erbeten.

Mit der verspäteten Einreichung hält Deutschland die gesamte EU auf. EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski hatte im Januar gesagt, eine Prüfung der Strategiepläne durch die EU-Kommission beginne erst, wenn die Pläne aller EU-Staaten vorlägen.

Bereits jetzt wird in Brüssel darüber spekuliert, dass sich die Genehmigung der GAP-Strategiepläne bis mindestens in den September 2022 ziehen könnte. Damit könnte es knapp werden, ob die Landwirte zur Herbstaussaat 2022 wissen, wie die Details für die Agrarzahlungen 2023 aussehen.

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