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Angebot an Kühen und Färsen wird kleiner

Verkaufsaktionen des Handels für Kuhfleisch fruchteten nicht so wie sonst. Wie es 2023 weitergeht, lesen Sie hier.

Lesezeit: 2 Minuten

Keine Spur von vorweihnachtlichen Preissteigerungen: Im Gegensatz zu anderen Jahren neigten die Notierungen für weibliche Schlachtrinder von November bis einschließlich Dezember 2022 fast durchgehend zur Schwäche.

Das war ­allerdings nicht nur Schwierigkeiten beim Weiterverkauf der Hälften und Teilstücke geschuldet. Verkaufsaktionen des Handels fruchteten nicht so wie sonst, berichten Branchenkenner. Gleichzeitig, und das setzte die Preise zeitweilig zusätzlich unter Druck, fiel das Angebot an ausselektierten Kühen relativ groß aus.

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In der Tat: Bisher wurden im Jahr 2022 rund 11 % weniger Kühe in Deutschland geschlachtet als im Vorjahr. Zuletzt lagen die wöchentlichen Schlachtzahlen aber etwa auf dem gleichen Niveau wie im ­Vorjahr. Dass dies so bleibt, wird aber in Fachkreisen bezweifelt. Aus folgenden Gründen:

  • Viele Betriebsleiter haben offenbar ­wegen der gestiegenen Kosten für Energie, Futter usw. früher als üblich begonnen, Altkühe auszusortieren und zu verkaufen. Dieser Schub endet bald.
  • Angesichts der momentanen Milcherlöse wird keine Betriebsleiterin und kein Betriebsleiter laktierende Kühe vorzeitig abgeben oder die Herde verkleinern. Auch das spricht für wieder eher überschaubare Schlachtzahlen.

Es droht also kein Preissturz ins ­Bodenlose. Ob das rückläufige Angebot die Preise wirklich stabilisiert oder sogar steigen lässt, muss sich aber erst noch ­zeigen. Skeptiker bezweifeln es.

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