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Schweineschlachtungen gehen deutlich zurück

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland deutlich weniger Schweine geschlachtet worden als 2021. Eine Ursache ist der schrumpfende Schweinebestand.

Lesezeit: 2 Minuten

Mit 43,2 Mio. Tieren sind von Januar bis November 2022 in Deutschland rund 9 % weniger Schweine geschlachtet worden als im Vorjahreszeitraum, berichtet die AMI. Dabei lagen die Schlachtzahlen in jedem Monat des Zeitraumes deutlich unter denen des vorangegangenen Jahres.

Der Höchstwert des Jahres wurde im März mit 4,16 Mio. geschlachteten Tieren erreicht. Im November lag das Minus bei den Schweineschlachtungen gegenüber dem Vorjahr lediglich bei 3,2 %. Im Jahr 2022 hat sich die Verringerung der Schweineschlachtungen deutlich beschleunigt.

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Der Hauptgrund für die rückläufigen Schlachtzahlen liegt in der Reduktion des Schweinebestandes in Deutschland. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre ist der Schweinebestand in Deutschland um 18,2 % gesunken, haben die Zahlen der November Viehzählung des Statistischen Bundesamtes Ende 2022 gezeigt. Zum Stichtag 3. November 2022 wurden nur noch 21,3 Mio. Schweine in deutschen Ställen gezählt.

Eine regelrechte Ausstiegswelle gibt es bei den Schweinehaltern. Ihre Zahl liegt jetzt bei 16.900 Betrieben. Im Jahresvergleich 2022 zu 2021 beträgt der Rückgang gut 10 %, im Zehnjahresvergleich sind 43 % der Schweinehalter ausgestiegen.

Mehr ausländische Schweine

Eine unterschiedliche Entwicklung gibt es bei der Herkunft der Tiere. Die Schlachtungen der Schweine aus Deutschland gingen um 9,3 % zurück, wohingegen die Schlachtung ausländischer Tiere um 4,1 % erhöht wurde. Dabei hat die Anzahl der geschlachteten Schweine aus dem Ausland nur einen sehr geringen Anteil an den Gesamtschlachtungen.

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