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EU-Fleischmärkte sollen sich 2024 stabilisieren

Die EU-Kommission rechnet 2024 mit einer Stabilisierung der europäischen Fleischmärkte. Je nach Fleischart soll die Entwicklung aber unterschiedlich ausfallen.

Lesezeit: 2 Minuten

Die EU-Kommission aktualisiert dreimal pro Jahr ihren Ausblick auf die Fleischmärkte. Aktuell wird für 2024 nach einigen Jahren des Rückganges insgesamt eine Stabilisierung erwartet. Bei den einzelnen Fleischarten bestehen jedoch Unterschiede.

Schweinefleisch: Selbstversorgung sinkt weiter

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In ihrem Ausblick auf den Schweinefleischmarkt auf der Grundlage der Viehzählungsergebnisse erwartet die EU-KOM) 2024 einen leichten Wiederanstieg der Erzeugung auf 21,14 Mio. t (Vorjahr 20,81 Mio. t). Auf der Verbrauchsseite wird ebenfalls ein geringer Zuwachs auf 17,73 Mio. t (Vorjahr 17,57 Mio. t) vorausgesagt. Der Pro-Kopf-Verzehr steigt jedoch unwesentlich auf 30,6 kg je Einwohner. Die im Jahre 2023 auf 3,33 Mio. t zurückgefallenen Exportmengen in Drittländer sollen wieder auf rd. 3,5 Mio. t ansteigen. Der Selbstversorgungsgrad (SVG) beim Schweinefleisch erreicht nur noch 119 %.

Rindfleischmarkt schrumpft

EU-Rindfleisch soll die mehrjährige rückläufige Produktions- und Verbrauchsentwicklung im Jahre 2024 mit rd. -1 % zum Vorjahr fortsetzen. Die Änderungen im Handel mit Drittländer gleichen sich weitgehend aus. Der SVG bleibt bei 105 %.

Geflügel im Aufwind

Geflügelfleischerzeugung und -verbrauch sollen dagegen um rd. 4 % zum Vorjahr ansteigen. Der PKV wird in Höhe von 21,1 kg je Einwohner (Vorjahr 20,4 kg) erwartet. Das Verhältnis von Im- und Export ändert sich nur unwesentlich; der SVG bleibt bei 108 %.

Eine stagnierende bis rückläufige Entwicklung beim „roten“ Fleisch wird zu einem überschaubaren Teil vom sog. „weißen“ Fleisch ersetzt, das im Regelfall preiswerter ist.

 

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