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Ernte 2023: EU-Kommission erhöht Ertragsschätzung

Das Agrarmeteorologische Institut der EU-Kommission (MARS) hat die auf Klimadaten basierten Schätzungen der Flächenerträge 2023 gegenüber dem Vormonat heraufgesetzt.

Lesezeit: 2 Minuten

In seiner monatlichen wetterdatenbasierten Schätzung der Ackerbau-Flächenerträge in der EU hat das Agrarmeteorologische Institut der EU-Kommission (MARS) seine Prognose gegenüber dem Vormonat zuletzt heraufgesetzt.

Dabei wurden die regional unterschiedlichen Wetterbedingungen quer durch Europa angefangen von Trockenheit, Niederschlagsüberschüssen, Regenmangel und jahreszeitlich zu niedrigen Temperaturen in den Monaten April bis Mitte Mai einbezogen.

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Für Deutschland und Frankreich werden Ertragssteigerungen zwischen 3 bis 4 % geschätzt. Schwächere Ergebnisse in Südfrankreich werden durch höhere Erträge im Norden mehr als ausgeglichen.Für die EU-27 wird ein durchschnittlicher Getreideertrag von 5,6 t/ha ermittelt. Zum Vorjahr ergibt sich kein Unterschied, im 5-Jahresvergleich soll eine Steigerung um +3 % erreicht werden.

25 % weniger Getreide in Spanien?

Eine anhaltende Trockenheit beherrscht die iberische Halbinsel, die sich bis in die nordafrikanischen Mittelmeerländer erstreckt. MARS schätzt die Getreideerträge in Spanien und Portugal um rd. 25 % unter Vorjahresniveau und im 5 Jahresvergleich sogar von 38 bis 43 % % niedriger ein. Wenig Regen wurde auch in Südschweden und den baltischen Staaten festgestellt, ohne das nennenswerte Ertragseinbußen erwartet werden.

Höhere Erträge in Südosteuropa

Dagegen wurden beachtliche Niederschlagsüberschüsse in einem Streifen von Irland über Großbritannien, Beneluxstaaten, Süddeutschland und den südosteuropäischen Mitgliedstaaten bis in die Ukraine beobachtet. Die ergiebigen Regenmengen haben günstige Voraussetzungen für die Ertragsbildung geschaffen. Die höchsten Ertragszuwächse werden für Rumänien und Bulgarien mit jeweils +14 % über 5-Jahresschnitt und Ungarn mit +9 % vorausgesehen.

Unterdurchschnittliche Temperaturen gab es in südlichen Teilen Polens, Tschechiens, Slowakei, Ungarn und Bulgarien, die mögliche Ertragssteigerungen begrenzen.

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