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Ölsaaten-Handel

EU-Rapsimporte brechen ein

Seit dem Sommer sind die europäischen Importe von Rapssaat drastisch zurückgegangen.

Lesezeit: 2 Minuten

Die europäischen Rapseinfuhren aus Drittländern haben sich fast halbiert. In den ersten drei Monaten des laufenden Wirtschaftsjahres wurden rund 1,24 Mio. t eingeführt. Wichtigstes Herkunftsland bleibt die Ukraine.

Ukraine größter Lieferant

Die Rapseinfuhren in EU-27-Mitgliedsstaaten beliefen sich im ersten Quartal des laufenden Wirtschaftsjahres (01.07-02.11.2023) auf rund 1,24 Mio. t und lagen damit gut 42 % unter dem Vorjahresniveau. Wichtigstes Herkunftsland bleibt dabei die Ukraine mit Ausfuhren von knapp 990.000 t. Dies entspricht einem Anteil von knapp 62 % an den Einfuhren.

Höhere Frachtkosten

Es wird jedoch erwartet, dass die Einfuhren aus der Ukraine im weiteren Wirtschaftsjahresverlauf aufgrund des Ausstiegs Russlands aus dem Getreideexportabkommen gegenüber dem Vorjahr (im 1.Quartal bereits 1,6 Mio. t) zurückgehen werden.

Seitdem müssen ukrainische Agrargüter über alternative Routen wie Straße, Schiene oder über die Donau exportiert werden. Dies führt unter anderem zu höheren Frachtkosten. Über einen neu errichteten Exportkorridor über das Schwarze Meer ist noch nicht allzu viel exportiert worden. Auch das von einigen EU-Ländern verhängte Einfuhrverbot erschwert den Transport größerer Mengen.

Australien auf zweitem Patz

Der zweitwichtigste Rapslieferant ist im bisherigen Wirtschaftsjahresverlauf Australien mit 283.878 t, obwohl die australischen Exporte in die Gemeinschaft im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte (-56 %) zurückgegangen sind. Australien deckt bisher etwa 17,7% der EU-Rapseinfuhren. Den dritten Platz belegte Moldawien mit 196.685 t. Der größte Teil dies moldawischen Rapses kam allerdings voraussichtlich dennoch aus der Ukraine, da Moldawiens eigene Rapsernte im Jahr 2023 nur rund 65.000 t betrug. AMI

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