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Nässe auf den Feldern Stilllegung 2024 Güllesaison

topplus UNIKA-Jahresbericht

Knappes Kartoffelangebot lässt Preise steigen

Die Kartoffelerzeuger reagieren auf die Nachfrageentwicklungen mit Anbauausrichtung. Trotzdem ist auch das Jahr 2023/24 erneut von Knappheiten geprägt. Das zieht relativ hohe Preise nach sich.

Lesezeit: 12 Minuten

Am Dienstag fand die 23. Mitgliederversammlung der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft (UNIKA) statt. Der Verbandsvorsitzende Olaf Feuerborn betonte dabei, dass die Anbauer eine langfristige wirtschaftliche Perspektive für die Betriebe entlang der Wertschöpfungskette und eine Wertschätzung der erbrachten Leistungen bräuchten.

Nachfrage schwindet

Gleichzeitig präsentierte er den neuen Jahresbericht. So ist die Ausrichtung des Kartoffelanbaus in Umfang und Verwertungsrichtung grundsätzlich davon geprägt, dass der Bedarf an frischer Speiseware schwindet und vor allem in Belgien, aber auch in angrenzenden Regionen immer mehr Pommes frites-Rohstoff benötigt wird.

Als das Pflanzgut von Speise- und Verarbeitungskartoffeln für das Wirtschaftsjahr 2023/24 bestellt wurde, waren die Preise für alle Verwertungsformen zwar sehr hoch. Sie reichten aber nicht, um den Gesamtanbau in Deutschland oder in der EU weiter zu beflügeln.

Vielmehr herrschte wohl die Zuversicht, dass nach witterungsbedingt sehr kleinen Erträgen 2022 bei günstigerem Wetter 2023 wieder deutlich mehr Kartoffeln zur Verfügung stehen dürften.

Die spätere Preisexplosion im Frühjahr 2023 an allen Märkten, die von einer enormen Mangellage ausgelöst wurde, kam zu spät, um darauf mit Flächenausweitung zu reagieren.

Produktionskosten steigen

Die genannten Faktoren für die Anbauausrichtung wurden noch durch stark gestiegene Produktionskosten verstärkt. Sie machten den freien Anbau von Speiseware risikoreicher. Dagegen bot der Vertragsanbau für Verarbeiter mehr Sicherheit.

Anbau rückläufig

In vielen Staaten der EU ist der Kartoffelanbau 2023 etwas geschrumpft. Bei sehr hohen Preisen für Speise- und Verarbeitungskartoffeln wirkte der Vertragsanbau von Stärkekartoffeln am wenigsten attraktiv. Ihn gibt es in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Dänemark, Österreich, Finnland, Schweden, Tschechien, Lettland sowie Polen und er schrumpfte EU-weit von 220.500 ha in 2022 auf 207.000 ha.

Mit 235.0000 ha hatte er im Jahr 2020 seinen Höhepunkt erreicht. In Deutschland gingen mit knapp 56.000 ha vergangenes Jahr ungefähr 2.500 ha verloren. Nur die Dänen legten 2023 bei Stärkekartoffeln zu.

Der Schwund von frischen Speisekartoffeln auf den Äckern bzw. die Ausweitung bei Pommes frites-Kartoffeln lässt sich mit amtlichen Statistiken nicht so gut belegen. Beobachtungen aus vielen Regionen finden aber hier und da auch Niederschlag in Daten.

In Deutschland bestätigen die Angaben aus den Flächenanträgen in Niedersachsen einen erneuten Anbaurückgang von Speisekartoffeln im Jahr 2023. Die InVeKos-Daten weisen ein Minus von 5,8 % aus. Es wurden im Frühjahr nur noch 32.900 ha mit Speisekartoffeln bepflanzt. Bei Stärkekartoffeln, eine Position, die in Niedersachsen alle Verarbeitungskartoffeln umfasst, also auch Kartoffeln zur Herstellung von Nahrungsprodukten, war der Zuwachs 3,2 % groß. Es wurden 86.500 ha ausgewiesen. Vermutlich verbirgt sich hinter dieser Zahl noch eine Verschiebung von eigentlichen Stärke- zu Verarbeitungskartoffeln, da ja erstgenannte laut Angaben des Bundesverbands der Deutschen Stärkekartoffelerzeuger im Anbau eingeschränkt wurden.

Nordrhein-Westfalen setzen auf Frittenkartoffeln

Während sich 2023 in vielen Bundesländern Erzeuger zur Anbaueinschränkung bei Kartoffeln entschlossen hatten, weiteten die Kollegen in NRW den Anbau um 1.500 ha aus. Seit Jahren wächst dort der Anbau von Frittenrohstoff.

Aus Bayern heißt es, dass Stärkekartoffeln weniger umfangreich eingeschränkt wurden als andere Verwertungen und in der Oberpfalz vor allem Chipskartoffelflächen fehlen. Nur wenige EU-Staaten weisen Konsumkartoffelflächen detailliert nach Verwertungen aus.

Österreicher, Tschechen oder Finnen bestätigen aber mit ihren Angaben zu Speisefrischkartoffeln, dass deren Anbaubedeutung im Vorjahr weiter schwand. In den Niederlanden und in Belgien ist der Kartoffelanbau auf die Verarbeitung ausgerichtet. Für eine kleine Bevölkerung bedarf es nur einer recht kleinen Anbaufläche für frische Kartoffeln. Der Rest dient der Produktion von Pommes frites. Letztere werden aus beiden Ländern in riesigen Mengen am EU- und Weltmarkt abgesetzt.

Belgier und Franzosen weiten Anbau aus

Vor allem Unternehmen in Belgien weiten ihre Pommes-Herstellung stark aus, sodass dort der Anbau um weitere 5 % zulegte. Für die Unternehmen wächst aber auch immer mehr Rohstoff in Frankreich oder Deutschland, was zu einer Ausdehnung der Anbauflächen in beiden Ländern führte. In Frankreich wuchsen auf einer Rekordanbaufläche von 160.000 ha (plus 5.000 ha) Konsumkartoffeln.

Wiederum ist anzunehmen, dass der Speisekartoffelanbau wie in den Vorjahren zurückgegangen ist.

In Süd- und Südosteuropa wurde der Anbau von Speisekartoffeln meistens etwas eingeschränkt, mitunter setzt sich ein langjähriger Trend fort. Alles in allem kommt eine Zusammenstellung von Daten Ende 2023 zu dem Ergebnis, dass der EU-Anbau im vergangenen Jahr um 35.000 ha auf 1,348 Mio. ha zurückgegangen ist.

Kleine Ernte

Im Jahr 2023 konnten Kartoffeln auf vielen Standorten bei weitem nicht ihr Ertragspotenzial ausspielen. In West- und Mitteleuropa trugen dazu sehr späte Auspflanzungen auf zu kalten und nassen Böden genauso bei, wie eine längere Trockenphase.

Viel Regen im Spätsommer kompensierte einiges, ging aber zu Lasten der Qualität mit entsprechenden Ausbeuteverlusten.

In Südeuropa machte vor allem Trockenheit den Kartoffeln zu schaffen. In der 27er Gemeinschaft summieren sich die vorläufigen Erntedaten aus 2023 auf knapp 48 Mio. t. Außer im Vorjahr und 2018 kamen sonst immer über 50 Mio. t zusammen.

Die Bruttoernte wurde oftmals durch Mängel geschmälert. Bei kleinem Ansatz wurden Speise- und Pflanzkartoffeln oft zu dick. Es häuften sich Mängel wie Ergrünen, Fraßschäden oder Fäulnis. Wegen der Nässe ab Beginn der Ernte verblieb zudem im Benelux-Raum einiges auf den Feldern. Allein Letzteres schmälert die verfügbare Menge um viele 100.000 t.

Die Ernte in Deutschland wird mit vorläufigen 10,83 (Vorjahr 10,68) Mio. t angegeben, was kaum mehr als die zu kleine 2022er Ernte ist. Neben den kleinen Ernten in der EU melden auch die Schweiz und vor allem Großbritannien geringe Erträge auf kaum veränderten oder verminderten Anbauflächen.

Im Frühjahr werden Speisekartoffeln fehlen

Am Speisekartoffelmarkt in Deutschland ist die Versorgungslage zunächst noch prekärer als im Vorjahr. Auf reduzierter Fläche brachten die Erzeuger im Schnitt keine höheren Erträge als im Jahr 2022 hervor. Erneut mussten ab Herbst erhebliche Versorgungslücken im Süden und Südwesten des Landes mit Speiseware aus Niedersachsen gestopft werden.

Der rege Lieferstrom riss auch mit der Versorgung aus dem Lager nicht ab – im Gegenteil, es wird von viel größerem Bedarf als im Vorjahr berichtet. Die Vorräte bei Landwirten im Norden können so nur noch geringer sein als 2022/23.

Speisekartoffeln werden früh sehr teuer werden

Im Frühjahr 2024 dürfte der Versorgungslage zugutekommen, dass die Speisekartoffelerträge in Frankreich größer als 2022 ausfielen und einzelne LEH-Ketten im Süden schon Ende 2023 Programme auf diese Herkunft umstellten. Außerdem sind die Signale an Frühkartoffellieferländer wie Ägypten oder Spanien ganz eindeutig.

Besonders Ägypten kann frühzeitig mit großen zusätzlichen Mengen aufwarten. Dagegen ist aus Israel kriegsbedingt mit weniger zu rechnen. Ob die wenigen Möglichkeiten des Angebotsausgleichs reichen, bleibt abzuwarten. Schließlich gibt es in Ost- und Südosteuropa sowie in Großbritannien die gleichen Versorgungsprobleme.

Sicher scheint indessen, dass die Preise sehr hoch bleiben und Speisekartoffeln früher als im Jahr 2023 sehr teuer werden. Das ließ der Markt schon Ende 2023 durchblicken.

Rohstoff für die Verarbeitung ist auch knapp

Hierzulande wächst der Bedarf an Verarbeitungskartoffeln nur langsam. Im Kalenderjahr 2022 kamen mit 3,86 Mio. t gut 100.000 t mehr zusammen als im Jahr davor.

Den Chipsherstellern fehlt Rohstoff in Bayern. Außerdem herrscht ein reger Wettbewerb um vertragsfreie Mengen mit Verarbeitern in Norditalien, die auf Missernten vor Ort blicken.

Für die Hersteller von Trockenprodukten, die es hauptsächlich im Norden des Landes gibt, ist die Rohstoffversorgung – ebenfalls aus dominierendem Vertragsanbau – auch nicht zu üppig, wozu unter anderem die geringere Ausbeute wegen zu niedriger Trockensubstanzgehalte beiträgt.

Hersteller von Klößen und anderen gekühlten Kartoffelerzeugnissen sind in der Südhälfte zu finden und dort fielen die Ernten sehr klein aus. Den meisten Rohstoff bindet in Europa die Herstellung von Pommes frites. Zwar wurde dafür der Anbau ausgeweitet. Die Ernte hält aber mit der Bedarfsentwicklung nicht mit.

Angebotsseitig fehlt es an Ausbeute wegen Stärkegehalt, Fäulnis oder Hohlherzigkeit. Hinzu kommen im Benelux-Raum große Ernteverluste wegen der Nässe. Auf der Nachfrageseite beherrscht das Wachstum der Industrie in Belgien die Szene. Von 2020 bis 2022 wuchs dort der Rohstoffbedarf um 1,1 Mio. t auf 6,2 Mio. t. Im vergangenen Jahr kamen wohl weitere 800.000 t hinzu.

Neben der Produktion im eigenen Land bauen Unternehmen aus Belgien Kapazitäten in Nordfrankreich auf.

Pommes kosten mehr

In dem Maße, wie die Frittenherstellung gewachsen ist, legte die Kartoffelerzeugung 2023 nicht zu, so dass es im Frühjahr 2024 schon deshalb sehr knapp wird. Pommes frites kosten mit der Verteuerung des Rohstoffs in 2023, aber auch wegen der höheren Betriebsmittelkosten für Frittierfett oder Energie, längst viel mehr als früher.

Ein Indikator dafür ist der Wert für Exporte. Während das Kilo Pommes frites bis 2022 eher einen Wert von 0,65 bis 0,80 € hatte, liegt dieser seit geraumer Zeit bei mindestens 1,20 €/kg. Und erstaunlicherweise hat das augenscheinlich weder dem Absatz innerhalb der EU, noch dem Export an den Weltmarkt in irgendeiner Weise geschadet.

Im Frühjahr 2024 werden die Preise für Pommes-Kartoffeln wieder sehr hoch sein. Der Aprilkontrakt der EEX weist seit Mitte November mehr als 30,00 €/dt aus, was längst nicht das Ende der Fahnenstange sein dürfte.

Weniger Pflanzkartoffeln

Ob die erneute Knappheit bei Kartoffeln mehr Anbau nötig macht, ist fraglich, fehlt es doch vor allem an gutem Wetter und hohen Erträgen.

Immer ungewisser wird allerdings auch, ob der Anbau von Qualitätsware, der entsprechendes Ausgangsmaterial benötigt, überhaupt gehalten werden kann. Aufgrund wirtschaftlicher Umstände – Erlöse, Wettbewerbsfrüchte, Arbeitskräftemangel – und Anbauerschwernisse durch Düngungs- und vor allem Pflanzenschutzmittelverbote, werden weniger Pflanzkartoffeln vermehrt. Und für Vermehrungen, die es noch gibt, steigt die Quote für Aberkennungen oder wie in den Niederlanden der Anteil für Zurückstufungen, was den Vermehrungsaufbau gefährdet.

Aberkannte Virustests und übergroße Knollen

In Deutschland gingen im Jahr 2023 gegenüber 2022 rund 1.400 ha an Vermehrungen verloren. Mit 16.860 ha blieb so wenig, wie in den vergangen 6 Jahren nicht mehr. Die Pflanzgutverfügbarkeit wird dann noch zusätzlich durch Aberkennungen nach Virustests und übergroße Knollen geschmälert.

Beobachter halten weitere Verluste in Größenordnung von 1.000 ha für möglich. Franzosen, Niederländer und Briten haben ebenfalls die Vermehrungen deutlich reduziert.

In der EU wurden 2020 noch Kartoffeln auf gut 124.000 ha vermehrt. In 2023 könnten es weniger als 114.000 ha sein.

Verbrauch schwindet langsam

Mit den vielen Sonderaktionen im LEH legten die Kartoffeleinkäufe privater Haushalte im Oktober 2023 deutlich zu. Es wurden 11 % mehr Kartoffeln eingekauft als im Vormonat. Während früher hauptsächlich Vollsortimenter im Herbst größere Gebinde für die Bevorratung offerierten und damit den größten Teil des Nachfragezuwachs an sich banden, sind es inzwischen die Discounter, die mit nicht ganz so großen Gebinden werben und mehr verkauften. Bei ihnen wuchs der Einkauf über alle Filialisten gegenüber September um 13 %, während der übrige LEH sogar 1 % abgab.

Bis auf die Wochenmärkte profitierten auch die Verkaufsstätten außerhalb des LEHs – und zwar über alle mit beachtlichen 43 % mehr Absatz. Auf längere Sicht gesehen sind diese Einkaufsmöglichkeiten aber eher die Verlierer.

Gegenüber der Zeit vor Corona – 2019 – fehlen in der 10-Monatssumme des vergangenen Jahres 13 %. Der Gesamtabsatz in 2023 hielt bis Ende Oktober nicht ganz das Niveau von 2022. Er lag aber noch 1 % über 2019.

Im Gegensatz zum Bevorratungsmonat Oktober profitiert im Jahresumsatz nicht der Discount, sondern der übrige LEH, sowohl mit SB-Warenhäusern, als auch mit sonstigen Food-Vollsortimentern. Mit dem Einkauf der vielen Sonderangebote sank im Oktober der durchschnittliche Wert der Kartoffeln etwas.

Insgesamt waren Kartoffeln 2023 aber ziemlich teuer. In den ersten 10 Monaten gaben die Konsumen- ten im Schnitt 1,17 €/kg aus. Selbst nach der Missernte 2018 waren es im Jahr 2019 „nur“ 1,05 €/kg. In den Folgejahren profitierten die Verbraucher von besseren Versorgungslagen und noch niedrigeren Preisen, wobei 2021 mit 0,87 €/kg am günstigsten war.

Importierte Speisekartoffeln spielten im Herbst eigentlich noch keine große Rolle, lediglich französische Katoffeln sind dann hier zu finden. Diese hatten im Oktober bereits einen etwas größeren Absatzanteil als im Vorjahr, vor allem in NRW, Baden-Württemberg und in Ostdeutschland. Das mag ein Trend für den Rest des Wirtschaftsjahres sein, da die deutsche Ernte umfangreicher ergänzt werden muss.

Im November konnten in Bayern erste Umstellungen im Sortiment beobachtet werden, was von der Zeit her sehr ungewöhnlich war. Bei kleinerem Angebot im LEH und/oder inflationsbedingt schrumpft der Absatz von Bio-Kartoffeln. Bis Oktober fehlten 2 % gegenüber dem Vorjahr und sogar 10 % gegenüber 2019.

Und wie stehts um die Biokartoffeln?

Auch der Bio-Kartoffelabsatz war mit Corona zunächst gewachsen, schrumpfte aber 2022 schon deutlicher. Diese Saison scheinen die Bio-Kartoffeln vor allem im Discount „nicht zu laufen“ oder sie werden dort auch seltener angeboten als früher. Im Oktober fehlten gegenüber dem Vorjahresmonat dort immerhin 47 %.

Während konventionell erzeugte Kartoffeln im Oktober 1,17 € /kg kosteten, mussten die Bio-Kartoffelkäufer 1,89 Cent/kg ausgeben.

Auf schwache Bio-Kartoffelverkäufe hatten Landwirte schon im Anbau 2023 reagiert und die Fläche von 12.800 ha auf 12.100 ha reduziert. In einigen Regionen ist sogar zu hören, dass Landwirte aufgrund wirtschaftlicher Zwänge ganz aus der ökologischen Produktion aussteigen.

Am Frischmarkt kommen Bio-Kartoffeln bei weiten nicht an Umsatzanteile von 10 % heran. Avisiert waren mal 30 %, ein Ziel, dass heute weniger realistisch erscheint denn je zuvor.

Kartoffelprodukte überschritten 2022 Zenit

Im Jahr 2021 kauften Verbraucher bisher am meisten Kartoffelprodukte. 2022 wurde es weniger. Für 2023 lagen zum Redaktionsschluss noch keine Daten aus der Marktforschung vor.

Von 530.000 (Vorjahr 561.000) t entfielen im Jahr 2022 immerhin 218.000 (Vorjahr 239.000) t allein auf Tiefkühlprodukte, vor allem Pommes frites. Neben diesen und anderen Produkten mit Beilagencharakter verloren auch Kartoffelchips von 108.000 t auf 103.000 t. Letztgenannte dürften 2023 bei oftmals kleineren Packungsgrößen kaum hinzugewonnen haben.

Wie Exportdaten aus Belgien und Frankreich bestätigten, sah es in 2023 eher so aus, als würden zumindest Pommes frites weiter sehr hoch in der Gunst der Verbraucher stehen.

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