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Ökonomen stellen Kehrtwende bei der Inflation fest

Die Kehrtwende bei der Inflation könnte geschafft sein, erwarten Ökonomen. Sinkende Energiekosten machen sich bemerkbar und bei Lebensmitteln ist die Zeit der extremen Preissteigerungen wohl vorbei.

Lesezeit: 2 Minuten

Die Teuerungsrate in Deutschland könnte in diesem Jahr wegen stark sinkender Energiekosten doch niedriger liegen als bisher angenommen. Führende Prognose-Institute sagen nun eine Inflation zwischen 4 und 6 % voraus, berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ).

Im Jahr 2022 hatte die Inflation bei 7,9 % gelegen. Bis vor Kurzem hatte es noch Prognosen gegeben, die davon ausgingen, dass die Preise in diesem Jahr um 9 % und mehr steigen würden.

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Der Wendepunkt sei da, heißt es. „Wir haben den Höhepunkt der Inflation hinter uns", sagte Timo Wollmershäuser vom Ifo-Institut der SZ. Ein Grund für die Entwicklung sind danach die Strom- und Gaspreisbremsen der Bundesregierung, die die Teuerung um etwa zwei Prozentpunkte reduzieren. Mit solchen Maßnahmen soll den Bürgern ein großer Teil der Mehrkosten durch die Energiepreise abgenommen werden, die infolge des russischen Überfalls auf die Ukraine rasant gestiegen waren.

Die Inflation dämpft auch, dass Energie teils wieder billiger ist. So kostet Öl inzwischen weniger als vor dem russischen Überfall. Gas kostet im Großhandel nur ein Siebtel so viel wie vergangenen August.

Auch die extremen Preissteigerungen bei Lebensmitteln könnten der Vergangenheit angehören, erwartet Sebastian Dullien, Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der SZ. "Die Welthandelspreise fallen seit ein paar Monaten. Das dürfte sich auch bei den Konsumenten bemerkbar machen."

Der Ökonom resümiert: "Die Kehrtwende bei der Inflation dürfte geschafft sein." Im kommenden Jahr könnte sich die Teuerung dann wieder bei 2 bis 3 % einpendeln, sagen zahlreiche Forscher voraus, bilanziert die SZ. Das wäre nicht mehr weit von der Preisentwicklung entfernt, die die Bürger vor der extremen Inflation im vergangenen Jahr gewohnt waren.

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